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14.08.2020 | 8er-Team Neuigkeiten

8er-Team Scorer im August

Stilistisch sauberes, korrektes und pferdefreundliches Reiten zu belohnen, das ist das Ziel des 8er-Teams, welches es seit vergangenem Jahr endlich auch im Rheinland gibt. Nachdem das Turnierkarussell im Rheinland sich nach der Corona-Pause langsam wieder dreht, stellen wir auf den 8er-Team-Seiten wieder regelmäßig neue Top-Scorer des 8er-Team 2020/2021 vor!  

  

weiss-legal 8er-Team Ü22 Dressur

Ricarda Berkenheide

Noch kurz vor der Pandemie-bedingten Turnierpause ist es Ricarda Berkenheide mit ihrem Louk gelungen, die magische 8 zu knacken. In einer Dressurreiterprüfung der Klasse L sicherte sich das Paar mit einer Wertnote von 8,0 nicht nur den Sieg, sondern auch die Möglichkeit, sich für das weiss-legal 8er-Team Ü22 Dressur anzumelden. 

Die 24-jährige Reiterin vom Förderkreis Grand Prix Düsseldorf hat den Hannoveraner Likoto-Sohn gekauft, als er vierjährig war. Seither bildet sie ihn gemeinsam mit ihrem Trainer Ralf Ehrenbrink aus. Innerhalb der vergangenen fast fünf Jahre konnten Ricarda Berkenheide und Louk bereits etliche Erfolge verbuchen – vor allem in der Vielseitigkeit. „Wir sind bis CCI-2* siegreich und bis CCI3* platziert“, berichtet die Amazone zu Recht stolz. Hinzu kommen Siege und Platzierungen in der Dressur und im Springen bis zur Klasse L. Dabei konnten sie schon häufiger 8er-Noten erzielen – und zwar sowohl im Viereck als auch im Parcours und im Gelände. Louk ist sehr leistungsstark, ehrgeizig und super lernfreudig“, schwärmt Ricarda von ihrem vierbeinigen Partner. „Er ist darüber hinaus aber auch sehr freundlich, jedes andere Pferd und jeder Mensch liebt ihn! Er ist äußerst menschenbezogen und anhänglich, aber auch eine kleine Ulknudel. Er macht immer irgendeinen Quatsch, woher er auch seinen Spitznamen kleiner Kaspar oder kleiner Clown hat.“ 

Mit dem neunjährigen schwarzbraunen Wallach möchte Ricarda Berkenheide sich in dieser Saison möglichst noch im CCI3*-Bereich in der Vielseitigkeit weiter stabilisieren. „In der Dressur und im Springen möchte ich gerne auf M-Niveau kommen, sofern es sich zeitlich mit der Vielseitigkeit vereinbaren lässt.“ Die Idee des 8er-Teams findet die Reiterin klasse. „Ich freue mich sehr, Teil dieses Projektes sein zu dürfen! Gleichzeitig bin ich gespannt, welche neuen Erfahrungen und Erlebnisse ich im Rahmen des 8er-Teams machen werde.“ 

 

Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen by Assenmacher 

Friederike Waldow

Sie sind erst seit Oktober 2019 ein Paar, aber bereits ein mehr als eingespieltes Team: Friederike Waldow und ihr Clarissimo konnten seither bereits etliche Erfolge in Spring- und Stilspringprüfungen der Klasse L erzielen. Darunter auch der dritte Platz in der Stilspringprüfung der Klasse L mit Zeitpunkten, den sie im Februar dieses Jahres mit der Wertnote 8,1 erreichten. Ein Resultat, mit dem sich die 32-Jährige außerdem auch für das Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen anmelden konnte! „Das war tatsächlich meine erste 8er-Note überhaupt“, freut sich die Reiterin von der RSG Niederrhein. „Aber hoffentlich nicht die letzte!“ Die Idee des 8er-Teams findet sie großartig: „Ich freue mich riesig, ein Teil des Teams zu sein und möchte der Familie Assenmacher meinen Dank aussprechen für diese Möglichkeit und Unterstützung! Ich bin sehr gespannt, was mich im 8er-Team noch erwartet.“  

Friederike Waldow sitzt seit ihrem vierten Lebensjahr regelmäßig im Sattel und kann im Parcours bereits auf Erfolge bis zur mittelschweren Klasse blicken. Seit einigen Jahren begleitet sie Thorsten Schiltz als Trainer auf ihrem Weg im Reitsport. „Thorsten unterstützt mich und meine Pferde einfach toll und er fördert uns kontinuierlich. Dafür danke ich ihm sehr!“  

Mit Clarissimo steht für dieses Jahr der Sprung von der Klasse L in die Klasse M an. „Ich würde mich daher natürlich wahnsinnig freuen, wenn wir noch eine M-Schleife erringen könnten in dieser Saison“, so Friederike Waldow, die über ihren neunjährigen Clarimo – Contender – Sohn sagt: „Clarissimo ist sehr zielstrebig und ehrgeizig. Im Parcours ist er immer konzentriert und zu 100 Prozent an meiner Seite. Er ist einfach ein richtiger Kämpfer!“ Damit stehen die Chancen auf einen gelungenen Übergang in die nächsthöhere Klasse schon mal gut. Doch auch wenn es in diesem Jahr noch nicht klappen sollte mit einer M-Platzierung, ist das für die Reiterin kein Problem. „Die Hauptsache ist, dass meine Pferde und ich die Saison fit und gesund beenden!“   

 

Raiffeisen-Markt Galopp 8er-Team U21 Dressur 

Mia Sophie Klein

Eine vielseitige Grundausbildung im Sattel durchläuft Mia Sophie Klein: Die 13-Jährige vom Reitstall Peitgen gehört sowohl dem Raiffeisen-Markt Galopp 8er-Team Dressur, als auch dem U21-Springteam an! Dabei wird sie in der Dressur noch heute von Sylvia Peitgen trainiert, die Ausbilderin, die ihr vor sieben Jahren auch die ersten Longenstunden gegeben hat. Im Springen wird sie derweil von Vera Hufenstuhl unterstützt.  

Ihre Turnierkarriere startete Mia im Sommer 2013 mit dem Welsh-Pony Doylan Honey Bunny. „Mit ihr bin ich in Führzügelklassen, Springreiter- und Dressurreiterwettbewerben gestartet“, erzählt die junge Amazone. „Bis ich im August 2017 dann Susi bekommen habe!“ Susi ist eine Scheckstute, heute 13 Jahre alt. „Sie ist einfach ein super tolles Pony“, schwärmt Mia. „Sie hat sehr viel Energie und ist für jeden Spaß zu haben. Sie liebt es, mit ihren Ponykollegen über die Wiese zu toben, aber man kann sich auch im Training und im Gelände immer auf sie verlassen. Auf dem Turnier kann sie schon mal etwas speziell sein, sie mag fremde Hallen nicht so gerne. Da kann eine Dressurprüfung durchaus auch mal in die Hose gehen.“  

Kann, muss aber nicht. Denn die erste 8er-Note in einer E-Dressur gab es für das Paar bereits 2018 in einer E-Dressur. „Da gab es das 8er-Team leider noch nicht. Aber zum Glück konnten wir auch 2019 8er-Noten sowohl in der Dressur als auch im Springen erreichen. Wir gehören also schon zum zweiten Mal dem 8er-Team an“, ist Mia zu Recht stolz. Im letzten Jahr ist das Paar außerdem erstmals gemeinsam in einer A-Dressur an den Start gegangen. Daneben freuten sie sich vor allem über den Sieg im Haribo-Pony-Youngster Cup Springen, Platz drei in der Dressur, den Sieg in der Nachwuchstrophy vom Kreispferdesportverband Oberberg in der Dressur und Platz zwei im Spring-Äquivalent.  

Für dieses Jahr hat Mia Klein vor allem ein großes Ziel: „Ich möchte in den Sommerferien das Reitabzeichen 4 machen! Außerdem möchte ich gerne noch einige Male in der Klasse A starten in diesem Jahr – und natürlich weiterhin versuchen, 8er-Noten zu erreichen.“ Darüber hinaus strebt die Schülerin eine Teilnahme an Geländetrainings an. „Ich würde mit Susi super gerne auch mal in der Vielseitigkeit starten!“ Das 8er-Team findet Mia vor allem klasse, weil es keine Rolle spielt, in welcher Klasse man reitet. „Die Abschlussveranstaltung 2019 fand ich auch richtig gut, ich freue mich jetzt schon auf das nächste Event!“ 

Raiffeisen-Markt Galopp 8er-Team U21 Springen 

Lena Boßmann

Zwei 8er-Noten konnte Lena Boßmann bisher für das Raiffeisen Markt Galopp 8er-Team U21 Springen einreichen. Mit ihrem zwöljährigen Oldenburger Springpferd Quintelino erzielte sie eine 8,2 in einem E-Stilspringen und eine 8,2 in einem A**-Stilspringen. Quintelino und Lena sind seit drei Jahren ein Paar. „Unsere erste richtige Turniersaison haben wir aber erst 2019 zusammen bestritten“, erzählt die 15-jährige Reiterin vom RV Kranenburg, die bereits seit ihrem zweiten Lebensjahr regelmäßig im Sattel sitzt„Vorher habe ich vor allem meine Ponys Valido’s Voice und Magnus SG auf Turnieren geritten. Mit Magnus war ich auch 2019 schon im 8er-Team. Leider lebt er aber seit Mai letzten Jahres nicht mehr. Seither habe ich mich turniermäßig voll und ganz auf Quincy, das ist Quintelinos Spitzname, konzentriert.“ Schnell galoppierten die Beiden gemeinsam in die Schleifenränge und führten so manche Ehrenrunde an – zunächst in E- und A*-Prüfungen, dann auch auf A**-Niveau.  

„Quincy ist sehr aufmerksam und sensibel, aber auch extrem verkuschelt“, beschreibt Lena ihren braunen Quidam de Revel-Sohn. „Hat man ihn auf seiner Seite, geht er für einen durchs Feuer. Ich bin sehr dankbar so ein tolles Pferd an meiner Seite zu haben. Auch wenn er manchmal einen ganz schönen Dickkopf hat, ist er etwas ganz Besonderes für mich. Man kann jeden Quatsch mit ihm machen – nur Wasser kann er gar nicht leiden.“ 

Seit eineinhalb Jahren trainiert Lena mit Quincy im Springen bei Klaus Beine. In der Dressur wird sie seit langer Zeit von Ulrich Plein unterstützt. Für die Saison 2020 lautete das ursprünglich gesteckte Ziel, den Sprung in die Klasse L zu schaffen. „Ob wir das dieses Jahr wirklich umsetzen, hängt jetzt aber davon ab, wie viele Turniere in unserem Umkreis in der nächsten Zeit so stattfinden werden. Aber jetzt freue ich mich erstmal, wenn wir überhaupt wieder in die Saison starten. Das erste L-Springen können wir ansonsten auch noch 2021 reiten. Neben Quincy werde ich nächstes Jahr außerdem noch mit einem jungen, dann vierjährigen Pferd an den Start gehen, welches für drei Jahre zur Ausbildung bei mir ist.“ Durch das 8er-Team fühlt sich Lena außerdem noch mehr motiviert, stilistisch gut und schön zu reiten – auch wenn sie schon häufiger 8er-Noten hatte und bereits zum zweiten Mal dem 8er-Team angehört.  

FRR 8er-Team WBO 

Lina Engelmann

Seit vier Jahren sind Lina Engelmann und Milan ein Herz und eine Seele. Die Elfjährige reitet das nun 17-jährige Deutsche Reitpony bereits seit Mai 2016. „Vorher durfte ich ein Pony von Bekannten reiten, das war für mich das Größte. Also bis Milan zu mir kam, seitdem ist er das Größte für mich“, schwärmt Lina, die schon als Baby regelmäßig mit Tanke Anke Abel, die übrigens Mitglied im Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen ist, auf dem Pferd. „Mein erstes Turnier bin ich geritten, als ich vier war, das war natürlich eine Führzügelklasse.“  

Mit ihrem Milan hat Lina Engelmann in den vergangenen vier Jahren bereits viele Schleifen erritten. Vom Reiterwettbewerb Schritt-Trab hat sich das Paar mittlerweile bis zu Dressurreiterwettbewerben vorgearbeitet. „Und seit letztem Jahr starten wir auch mit ganz viel Spaß in Springreiterwettbewerben“, verrät die Reiterin strahlend. Daneben trainiert das Paar auch regelmäßig im Gelände – das bisher aber nur zuhause. „Das finden wir Beide aber super, ich hoffe wir können uns da auch mal Richtung Turnier bewegen.“  

Den bisher größten gemeinsamen Erfolg errangen Lina und Milan im Januar 2020, als sie im Kreis-Nachwuchs-Vierkampf des Kreises Wesel siegten. „Da haben wir auch unsere 8er-Note im Dressurreiterwettbewerb erhalten, eine 8,5! Ich war so glücklich über diese Wertnote, dass ich vor Freude geweint habe und Milan ganz feste gedrückt habe. In den anderen Disziplinen Springen, Laufen und Schwimmen lief es ebenfalls richtig gut, so dass ich in der Gesamtwertung gewinnen konnte.“  

Auf ihren Milan kann Lina sich immer verlassen. „Ihn bringt selten etwas aus der Ruhe und er hat mich schon stets sicher durch die Bahn getragen, als meine Beine noch zu kurz waren und kaum über das Sattelblatt ragten, so dass ich eigentlich noch keine richtige Einwirkung auf ihn hatte“, schwärmt Lina. „Zum Glück hat sich das mit den kurzen Beinen mittlerweile erledigt“, ergänzt sie schmunzelnd. „Ansonsten ist Milan eigentlich ein typisches Pony: ein bisschen verfressen und manchmal etwas dickköpfig. Es ist nicht ganz so einfach, ihn am Zügel zu reiten, aber daran üben wir fleißig. Für mich ist er jedenfalls das tollste Pony der Welt und ich hoffe, dass er lange gesund und munter bleibt und wir noch viele schöne Jahre zusammen verbringen können!“  

Die 8,5 war Linas erste 8er-Note überhaupt. „Vorher hatten wir zwar schon oft Noten von 7,8 oder 7,9, was ja auch super toll ist. Aber die 8 stand halt noch nie vor dem Komma. Und jetzt, seit es das 8er-Team auch im WBO-Bereich gibt, freut man sich natürlich noch mehr, wenn man so eine gute Leistung erbringt!“  

In ihrer reiterlichen Ausbildung wird Lina Engelmann von den Vereinstrainern des Reitvereins St. Hubertus Wesel-Obrighoven unterstützt, in der Dressur also von Helmi Abeck und im Springen von Frank Veldhuis„Bei mir zuhause stehen mir meine Tante Anke und meine Oma Jutta Engelmann aber auch immer mit Rat und Tat zur Seite. Überhaupt unterstützt mich meine ganze Familie total toll! Außerdem investieren unsere Vierkampftrainer super viel Zeit und Geduld in unser Training, das ist auch wirklich klasse.“  

Für die laufende Saison hatte Lina sich eigentlich vorgenommen, noch mehrere 8er-Noten zu erreiten. „Für die kleinen Leistungsklassen finden hier aber momentan noch so gut wie keine Turniere statt, mal sehen, ob sich das noch ändert. Ansonsten ist es unsere Devise, immer einen Schritt nach dem anderen zu machen. Es wäre aber toll, wenn ich am Ende der Saison mal in einer E-Dressur oder einem E-Springen starten könnte.“  

Sollten die Startmöglichkeiten auf Turnieren noch weiter eingeschränkt bleiben, ist das für Lina aber auch kein großes Problem. „Ich liebe es auch sehr, mit Milan am Boden zu arbeiten. Es ist faszinierend, wie Pferde auf die Körpersprache von Menschen reagieren. Beim Horsemanshiptraining werde ich von einem Freund unserer Familie unterstützt. Ansonsten reite ich mit Milan auch gerne ohne Sattel aus – oder ich verwöhne ihn mit selbst gebackenen Leckerlis!“ 

Das 8er-Team 2020/2021 

Nach einer überaus erfolgreichen ersten Saison ist das 8er-Team im Rheinland 2020 in die zweite Runde gegangen. Doch dann kam die Coronavirus-bedingte Turnierpause. Und damit die Frage: Wie geht es mit dem 8er-Team in Zeiten der Krise weiter? Eine Frage, über die wir intensiv diskutiert haben. Und auf die wir gemeinsam mit unseren Sponsoren eine klare Antwort gefunden haben: Da die Saison 2020 definitiv alles andere als ‚normal‘ ist – selbst wenn Turniere unter Auflagen nun wieder erlaubt sind – machen wir aus einer Saison einfach zwei. Sprich: Aus dem 8er-Team 2020 wird das 8er-Team 2020/2021! 

 

Alle Infos und die Möglichkeit zur Registrierung gibt es online unter: www.reiter-pferde.de/8er-team 

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