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14.08.2020 | 8er-Team Neuigkeiten

8er-Team Scorer im Mai

Stilistisch sauberes, korrektes und pferdefreundliches Reiten zu belohnen, das ist das Ziel des 8er-Teams, welches es seit vergangenem Jahr endlich auch im Rheinland gibt! Trotz der noch jungen und aktuell wegen des Corona-Virus unterbrochenen Saison konnten bereits einige Mitglieder im 8er-Team 2020 begrüßt werden. RRP stellt aktuelle Top-Scorer vor!  

Elisa Abeck

weiss-legal 8er-Team Ü22 Dressur 

Gleich für zwei rheinische 8er-Teams konnte sich direkt zu Saisonbeginn Elisa Abeck anmelden. Mit ihrem Cambion war sie auf dem Turnier beim heimischen RSV St. Hubertus Wesel-Obrighoven auf ganzer Linie erfolgreich. Mit einer 8,0 in der Dressurreiterprüfung der Klasse L sicherte sich die 23-Jährige nicht nur die silberne Schleife, sondern auch den Einzug ins weiss-legal 8er-Team Ü22 Dressur. Doch damit nicht genug: „Crossi“ und sie konnten sich darüber hinaus auch den Sieg in der Stilspringprüfung der Klasse L sichern – und zwar mit einer traumhaften 8,2! So war auch der Einzug ins Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen by Assenmacher besiegelt.  

Der jetzt zehnjährige Hannoveranerwallach Cambion ist seit vier Jahren im Besitz der Familie Abeck. „Er gehört eigentlich meinem Vater“, verrät Elisa Abeck, die bereits reitet, seit sie denken kann. „Ich bin auf unserem Isselhof mit Pferden aufgewachsen.“ Kein Wunder also, dass die junge Amazone bereits auf etliche Erfolge blicken kann – und zwar nicht nur in Dressur und Springen, sondern auch in der Vielseitigkeit. „Mit Crossi‘, wie wir Cambion nennen, war ich schon in Springen bis zur Klasse M siegreich, außerdem sind wir in der Dressur bis zur Klasse L und in der Vielseitigkeit bis zu CCI**-L Prüfungen platziert.“ Zu den großen Erfolgen des Paares gehört unter anderem auch der Gewinn der Bronzemedaille bei den Rheinischen Meisterschaften in der Vielseitigkeit.  

Der Canstakko-Sohn sei vor allem gerne in Gesellschaft anderer Pferde unterwegs, betont seine Reiterin. „Er liebt alles, was er mit anderen Pferden zusammen machen kann. Dazu zählen Quadrillen, Ausritte ins Gelände und natürlich Wiesenaufenthalte mit seinen Kumpels“, erzählt Elisa Abeck lachend. „Aber wenn er Sprünge – vor allem Geländesprünge – sieht, dann vergisst er ganz schnell, dass er eigentlich ungerne allein ist. Im Parcours oder auf der Geländestrecke ist er immer super motiviert und gibt alles für mich.“  

Doch nicht nur mit ihrem aktuellen vierbeinigen Partner konnte Elisa Abeck schon häufiger 8er-Noten erzielen. „Meine erste 8er-Note überhaupt hatte ich mit meinem Pony Daiquiri bei der Goldenen Schärpe 2009 in Saerbeck“, erinnert sie sich noch genau. „Das war eine 8,8 im Gelände, an den Ritt denke ich immer noch sehr gerne zurück.“  

Für die Dressur trainiert Elisa Abeck mit ihrer Mutter Helmi, im Springen wird sie von Torsten Zell unterstütztim Gelände von ihrem Vater Hans Peter Abeck. Ihren Fokus für diese Saison hatte Elisa vor allem auf das Ziel gelegt, sich mit Crossi in M**-Springen zu etablieren: „Es wäre super, wenn wir hier auch mal eine Schleife mit nach Hause bringen!“. Sobald die Corona-Zwangspause beendet ist, wird das Duo dieses Ziel versuchen zu erreichen.  

Die Idee des 8er-Teams findet die Reiterin super. „Ich finde es klasse, dass es von E bis M geht in beiden Disziplinen. Denn gerade viele Springreiter verlieren stilistisch gutes und richtiges Reiten nach der Grundausbildung etwas aus dem Blickwinkel.“ 

 

Daniela Hövel

Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen by Assenmacher 

Bereits im letzten Jahr gehörten Daniela Hövel und Freaky like me dem Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen by Assenmacher an. Und auch in diesem Jahr gelang dem Duo es bereits zu Beginn der Saison, erneut eine 8er-Note zu erreiten. Mit einer 8,0 wurden sie beim Turnier in Wachtberg Ende Oktober Zweite in einem A-Stilspringen. „Fritz ist ein 14-jähriger Rheinländerwallach“, erzählt seine Besitzerin Daniela Hövel. „Ich reite ihn seit er fünf Jahre alt ist. Von den Jungpferdeprüfungen bis zur Klasse M saß immer nur ich in seinem Sattel. Aber natürlich haben wir mit Michael Symalla einen kompetenten Ausbilder an unserer Seite, manchmal trainieren wir außerdem zusätzlich auch noch bei Heino Knorr.“  

Dabei konnte das Paar in der gemeinsamen Zeit schon häufiger 8er-Noten erzielen. Doch sie mussten gemeinsam auch schon Schicksalsschläge meistern: „2017 schien unsere Laufbahn zu Ende zu sein“, so die 35-jährige Reiterin, die bereits seit 30 Jahren fest im Sattel sitzt. „Da hatte Fritz einen schlimmen Nageltritt mit schlechter Prognose. Es hieß, mit viel Glück könne er den Rest seines Lebens lahmfrei auf die Weide gehen. Dank dem unermüdlichen Einsatz der Pferdeklinik am Kottenforst und von der Niederländerin Penny Note kam es dann aber doch anders: Nach einem langen Genesungs- und Rehabilitationsprozess konnte ich Fritz wieder reiten! Darüber bin ich so unglaublich froh. Das Gefühl, wieder jeden Tag in seinen Sattel zu steigen, ist einfach unbeschreiblich.“ Um dieses Glück nicht zu gefährden, hat Daniela Hövel nach der Genesung ihres Pferdes jedoch einen Beschluss gefasst: In einer höheren Klasse als A, maximal mal in einem kleinen L, werden sie nicht mehr starten.  

„Fritz ist – getreu seinem echten Namen – manchmal etwas freaky, er bewegt sich irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn. Aber dabei ist er immer ehrlich und liebenswürdig“, beschreibt die Reiterin der RSG Mottenkaul ihren vierbeinigen besten Freund. Für die Zukunft wünscht sich die Amazone vor allem eins: Dass die Corona-Krise vorbeigeht und wieder Turniere stattfinden. Und dann möchte ich natürlich möglichst viele 8er-Noten sammeln!“ Die Idee des 8er-Teams findet die Erftstädterin toll: „Noch besser fände ich es nur noch, wenn es ein Abschlussturnier geben würde!“  

 

Alessa Maas

Raiffeisen-Markt Galopp 8er-Team U21 Dressur 

Das Raiffeisen-Markt Galopp 8er-Team U21 Dressur wird in Zeiten der Corona-Turnierpause von zwei Stallkolleginnen angeführt: Wie Lilly Marie Collin konnte auch Alessa Marie Maass bereits vier 8er-Noten für das Ranking einreichen. Mit insgesamt 32,4 Punkten zog sie dabei mit einem Vorsprung von 0,1 Punkten an Lilly vorbei und übernahm die vorläufige Führung.  

Zum Pony-Dressursport kam Alessa dabei eher auf UmwegenVor eineinhalb Jahren zog sie mit ihrem damaligen Pony Munsboro Camelot, genannt Prince, auf dem Gut Römerhof von Familie Schneider in Düsseldorf ein. „Wir sind vor allem zum Römerhof gewechseltweil meine Freundinnen dort reiten“, erinnert sich die Zwölfjährige und ergänzt lachend: Im Sattel wollte ich eigentlich meiner Mutter nacheifern, die ist Springreiterin.“  

Doch Trainerin Tara Schneider erkannte Alessas Potenzial schnell. „In meinem ersten Dressurreiterwettbewerb, den ich mit meinem Springpony im Springsattel geritten bin, war ich direkt platziert. Und da mir das Dressurreiten schon da unheimlich viel Spaß gemacht hat, haben wir uns entschlossen, ein Dressurpony zu kaufen.“  

Nach dem erfolgreichen Absolvieren von zwei Reitabzeichen im letzten Jahr zog im September dann auch Struntze’s Masterpiece bei Alessa Maass bzw. auf dem Gut Römerhof ein. „Pippi und ich haben von Tag eins an super harmoniert“, erzählt Alessa strahlend. „Es war Liebe auf den ersten Blick zwischen uns.“ Mit der zehnjährigen dänischen Welshponystute legte Alessa eine rasante Entwicklung hin. Bei ihrem ersten Start in einer Dressurreiterprüfung der Klasse L führte das Paar zwei Monate später die Ehrenrunde auf Anhieb an. Damit war auch die erste 8er-Note erreicht: 8,2 lautete die Bewertung hier. Über den Winter etablierte sich das Paar weiter in der Klasse L und konnte nicht nur eine zweite goldene Schleife gewinnen, sondern auch drei weitere 8er-Noten erzielen.  

„Pippi ist immer gut gelaunt und hat stets Spaß am Training“, schwärmt Alessa über ihre Dunkelfuchsstute. „Zur Begrüßung wiehert sie mich immer an.“ Mit der Unterstützung von Trainerin Tara Schneider und Co-Trainerin Linda Weiß heißt das Ziel für dieses Jahr, erfolgreich in FEI-Prüfungen zu starten und sich möglichst für das Bundesnachwuchschampionat zu qualifizieren – wenn es die Corona-Krise denn zulassen wird. Außerdem möchte Alessa natürlich gerne weitere 8er-Noten sammeln: „Die Idee vom 8er-Team finde ich super als Ansporn dafür, noch bessere Leistungen auf Turnieren zu erbringen – so wird jedes Turnier wichtig und besonders!“ 

 

Linn Wendt

Raiffeisen-Markt Galopp 8er-Team U21 Springen 

Gleich drei 8er-Noten konnten Linn Wendt und Don Juan im Zeitraum von Ende Oktober bis Mitte November bei den Turnieren in Kerken und in Grevenbroich in Stilspringprüfungen der Klasse E erreichen. Damit konnte sich das Paar für das Raiffeisen-Markt Galopp 8er-Team U21 Springen empfehlen.  

Die 15-jährige Reiterin vom RV Uedesheim-Stüttgen und der niederländische Warmblutwallach sind seit April 2017 ein Paar. „Don gehört nun seit drei Jahren zu unserer Familie – und seither reite ich ihn auch“, erzählt Linn, die schon seit ihrem vierten Lebensjahr im Sattel sitzt„Er ist verfressen, lieb, tollpatschig und treu“, beschreibt sie ihren Ukato – Grannus – Nachkommen.  

Mit dem nun zwölfjährigen Rappen kann die junge Amazone schon auf eine Reihe von Erfolgen blicken. So konnten die Beiden im vergangenen Jahr zum Beispiel beim Katina Mini Cup und beim Kids Championat – jeweils auf E-Niveau – siegen. 2020 galoppierten sie beim Turnier in Monheim sogar schon zum ersten A**-Sieg. Darüber hinaus konnte das Duo auch schon Platzierungen in der Klasse A*sammeln.  

„Die drei 8er-Noten aus der aktuellen Saison waren meine ersten überhaupt. Umso stolzer war ich, dass ich mich für das 8er-Team registrieren konnte“, freut sich Linn Wendt. „Diese Initiative ist super, weil sie eine Belohnung und Anerkennung für gutes Reiten ist. Und diese Belohnung nicht nur Reitern der hohen Klassen zu Gute kommt!“ Als Ziel für die Saison 2020 hatte Linn, die in der Dressur bei Gerd Böttenberg trainiert und im Springen bei Frederic Tillmann, sich eigentlich gesetzt, erstmals in einem L-Springen zu starten. „Aber jetzt hoffe ich erstmal, dass die Saison überhaupt bald wieder losgeht. Und natürlich, dass Don und ich gesund bleiben!“    

Lena Schäfer

FRR 8er-Team WBO 

Mit zwei 8er-Noten hat vor der zwangsweisen Unterbrechung der laufenden Turniersaison Lena Schäfer die Führung im FRR 8er-Team WBO übernommen. Mit „Schoko Maxi“ konnte sie schon im November beim Turnier in Essen sowohl den Einfachen Reiterwettbewerb Schritt-Trab-Galopp als auch den Dressurreiterwettbewerb jeweils mit einer Note von 8,0 gewinnen. „Schoko ist neun Jahre alt und gehört der Reitschule Eichenhof der Familie Kreuselberg in Essen“, erzählt die Reiterin. „Ich reite ihn dort zweimal in der Woche bei Grita Kreuselberg oder bei Julia Dickscheid im Unterricht.“  

Die zwölfjährige Lena und das Kohlfuchs-Pony sind dabei ein echtes Dream-Team. „Insgesamt haben wir schon achtmal zusammen gewonnen und hatten viermal 8er-Noten“, erzählt die Reiterin zu Recht stolz und ergänzt: „Ich bin so glücklich, dass ich ihn reiten und sogar mit ihm zum Turnier fahren darf!“ Schoko sei einfach ein tolles Pony, betont die Schülerin. „Er ist ein guter Freund und macht nicht nur mir so viel Freude!“  

Schoko weiß allerdings stets genau, was er möchte und was nicht. „Er läuft zum Beispiel überhaupt nicht gerne vorne. Dann kann es schon mal passieren, dass er einfach stehen bleibt oder umdreht. Und wenn man die Gerte benutzt, bockt er“, berichtet Lena, die sich mit dem Pony und dem restlichen Team auch für das Halbfinale des Schulpferde-Cups qualifizieren konnte. „Das ist aber nun wegen des Corona-Virus ausgefallen. Wir hoffen natürlich, dass es später einen Nachholtermin geben wird.“  

Lena Schäfer reitet bereits ihr halbes Leben: „Meine Mutter reitet auch, dadurch hatte ich schon immer Kontakt zu Pferden. Ich habe schon früh im Schritt drauf gesessen, mit sechs Jahren habe ich das Reiten dann richtig für mich entdeckt.“ Nach Longenstunden und erstem Abteilungsreiten war sie mit acht Jahren so fit im Sattel, dass sie an den normalen Reitstunden teilnehmen konnte.  

Erklärtes Ziel für die Saison 2020 ist die erfolgreiche Teilnahme an E-Dressuren. „Dafür üben wir fleißig – und hoffen, dass sich das Ziel trotz der Zwangsunterbrechung wegen des Corona-Virus später im Jahr noch erreichen lässt!“ Auch der Erwerb des Reitabzeichens steht auf Lenas „To Do“-Liste für 2020. Die Schülerin reitet übrigens nicht nur an der Reitschule Eichenhof, sondern hat an einem anderen Stall auch noch eine Reitbeteiligung an einem Pferd. „Da reite ich einmal in der Woche“, erklärt Lena, die das 8er-Team einfach klasse findet: „8er-Noten sind etwas ganz Besonderes, auch im WBO-Bereich. Ich freue mich jetzt schon auf da 8er-Team-Treffen im Oktober!“  

 

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