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13.06.2019 | News

Bedburg-Hau: Erfolgreiches Frühjahrsturnier des RV Lohengrin-Hau

Spannende Wettkämpfe im Springparcours. Foto: Stephan Derks

 Auf der Schmelenheide wurde an zwei Tagen sehenswerter Pferdesport geboten, zu dem sich die Ehrenamtler um Vereinschefin Beatrix Opgenorth mächtig ins Zeug gelegt hatten, um jederzeit adäquate Wettkampfvoraussetzungen zu schaffen.  

Rene Lamers vom RV von Bredow Keppeln und die 10jährigen Stute Candy (Chacco-Blue/Quilot) waren die Sieger der mittelschweren Springprüfung im Kampf um das Lohengrin-Championat, das der gleichzeitige Höhepunkt im exzellent hergerichteten Springstadion des gastgebenden RV Lohengrin-Hau war. Da waren Joachim Metzer und Christian Wendel ebenso hochkonzentriert im Richterturm, wie die Teilnehmer in der Bahn, die sich dem Grunde nach nichts schenkten. Mit angehaltenem Atem verfolgten die Zuschauer die Ritte der sieben Teilnehmer, die sich für das Stechen qualifiziert hatten und bedachten diese am Ende mit dem verdienten Beifall.  

Applaus gab es aber auch in einer Luftlinie von ca. 100 Metern vom Springstadion entfernt, auf dem die Dressurplatz auf dem eine Prüfung der Klasse S* ausgerichtet wurde. Auch hier fieberten die Besucher auf der Tribüne mit den Akteuren auf dem gleichfalls hervorragend hergerichteten 20m x 60m großem Viereck, auf dem auf St. Georg Niveau geritten wurde. Halbe Pirouette, rechts, links, im versammelten Tempo links angaloppieren, fliegende Galoppwechsel oder die Traversalen, nur einige der 29 auswendig zu reitenden Lektionen die von Pferd und Reitern ein Höchstmaß an Konzentration abverlangten. Das Zwitschern der Vögel war neben manchem Schnauben das Einzige, was während dieser Prüfung zu hören war. Beifall brandet auf, als die Starterpaare zum Ende auf die Mittellinie abwendeten, hielten und grüßten. Nicht zu schlagen an diesem Tage Anna Weilert im Sattel des 7jährigen Wallach Quaneuer (Quadroneur/Dionysos), der sich mit der gehörigen Portion an Durchlässigkeit präsentierte, was Andrea Schmittert, Jürgen Jahn und Bodo Maiwurm in ihrem Richterhaus in der Addition mit der höchsten Wertung von 891.500 Punkten quittierten. Kurzum, es war schöner Dressursport, der hier gezeigt wurde.  

Am ersten Turniertag hatten schon die Nachwuchsreiter gezeigt, wie sehr sie bereits in der Lage waren, mit ihrem Pferd als Team zu agieren. So unter anderem der für Keppeln startende Jörg-Leon Zahn, der die Qualifikationsprüfung zur Ponysportförderung Unterer Niederrhein gewann oder die Gocher Amazonen, die in der Springprüfung der Klasse L die Podestplätze unter sich ausmachten. Ebenso ließ Marco van Straalen im L-Springen mit Stechen keinen Zweifel daran, dass man mit ihm im Sattel der 7jährigen in den Niederlanden gezogenen Stute Zarah (Zambesi/Quattro B) jederzeit im Kampf um die Goldschleife zu rechnen hatte.  

 Stephan Derks


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