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19.12.2019 | 8er-Team Neuigkeiten

Casting Horses 8er-Team Ü22-Springtraining bei Joanna Assenmacher

Beim Casting Horses 8er-Team Ü22-Springtraining bei Joanna Assenmacher herrschte beste Stimmung! Foto: PEMAG
Beim Casting Horses 8er-Team Ü22-Springtraining bei Joanna Assenmacher herrschte beste Stimmung! Foto: PEMAG

Nach der Saison ist vor der Saison! Unter diesem Motto stand das Springtraining der besten Reiter des Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen bei Sponsorin Joanna Assenmacher. Auf dem wunderschönen Abtshof in Mönchengladbach legte die international im Springsattel erfolgreiche Pferdewirtin den Fokus auf effektive Gymnastizierung in der Winterarbeit.

Cavaletti auf dem Zirkel, In-Outs und eine Reihe aus am Ende acht Sprüngen an der langen Seite warteten auf dem Abtshof auf die Teilnehmerinnen am 8er-Team-Training, Meike Ihrig, Nadine Oppelt und Anke Wünschmann.

Den Auftakt im Sattel machte Meike Ihrig, die mit sagenhaften 13 8er-Noten aus der Saison 2019 das Ranking ganz klar für sich entschieden hatte. Zum Abtshof hatte sie ihren 12-jährigen, selbst gezogenen Rasputin mitgebracht. „Rasputin lässt sich manchmal sehr bitten, er ist ein bisschen faul,“ erklärte die Reiterin ihr Hauptproblem mit dem Wallach. „Dann ist ein solches Wintertraining, wie wir es heute machen, geradezu perfekt für ihn“, prognostizierte Joanna Assenmacher. Und sie sollte Recht behalten. Schon beim Aufwärmen legte die Pferdewirtin Wert darauf, dass Meike Ihrig ihr Pferd etwas „wach“ machte. „Das fängt schon beim Schrittreiten an“, betonte sie. „Du musst immer wieder abfragen, ob er auch wirklich ‚da‘ ist und Dir zuhört. Er muss wissen, dass es jetzt losgeht.“

Meike Ihrig und ihr Rasputin hatten viel Spaß beim gymnastizierenden Training mit Joanna Assenmacher, der es unter anderem gelang, die Gehfreude in Rasputin zu wecken. Foto: PEMAg
Meike Ihrig und ihr Rasputin hatten viel Spaß beim gymnastizierenden Training mit Joanna Assenmacher, der es unter anderem gelang, die Gehfreude in Rasputin zu wecken. Foto: PEMAG

Nach der ersten Lösungsphase hieß es für Meike Ihrig und Rasputin dann: Auf der Zirkellinie über ein Cavaletti die Hand wechseln. Außerdem wurde intensiv am Grundtempo im Galopp gearbeitet. „Das musst Du Dir auch in der Dressurarbeit zuhause mit ihm auf die Fahne schreiben: Immer wieder Zulegen und eine schnelle Reaktion auf die treibende Hilfe fordern. Es ist wichtig, dass Du nicht ständig nachtreiben musst.“ Über die In-Outs und die lange Gymnastik-Reihe, die Joanna Assenmacher nach und nach erweiterte, zeigte sich dann aber deutlich, wie Rasputin immer frischer und motivierter wurde.

„Das macht ihm ganz offenbar Spaß, das ist wichtig“, freute sich Joanna Assenmacher, genau wie die Reiterin: „Das war ein fantastischer, motivierender Einstieg in die Winterarbeit. Mein Pferd hat sichtlich Freude in der Halle entwickelt – und damit ist meine Freude natürlich direkt auch gestiegen!“ „Reihen aus mehreren Sprüngen eignen sich besonders gut für die Winterarbeit“, erklärte Joanna Assenmacher. „Das Reiten über Reihen gymnastiziert super und fördert die Reflexe.“

Auch die Dressurarbeit kam nicht zu kurz, mit Nadine Oppelt und Leo arbeitete Joanna Assenmacher unter anderem auch an der weiteren Verbesserung der Anlehnung. Foto: PEMAG
Auch die Dressurarbeit kam nicht zu kurz, mit Nadine Oppelt und Leo arbeitete Joanna Assenmacher unter anderem auch an der weiteren Verbesserung der Anlehnung. Foto: PEMAG

Mit der zweiten Reiterin, Nadine Oppelt, arbeitete die Trainerin zunächst vor allem daran, ihr Pferd Leo zu entspannen. Mit Stangen- und Cavaletti-Arbeit sorgte Joanna Assenmacher jedoch schnell dafür, dass sich der zunächst etwas guckige Wallach voll und ganz auf seine Reiterin konzentrierte. Um die Anlehnung des Braunen weiter zu verbessern, sollte Nadine Oppelt zwischendurch immer wieder im Trab und Galopp den Zirkel verkleinern und vergrößern. In den In-Outs und der Reihe lag der Fokus dann auf einem gleichmäßigen Grundtempo.

„Beim Anreiten der Reihe suchst Du Dir am besten einen Punkt an der Bande hinter der Reihe, den Du anvisierst“, riet Joanna Assenmacher außerdem. „Das hilft dabei, die Mitte zu treffen und in der Reihe wirklich geradeaus zu reiten. Außerdem kannst Du so über den Sprüngen besser das Gleichgewicht halten. Denn schon ein leichtes vermehrtes Austreten eines Bügels kann dazu führen, dass man das Pferd in so einer langen Reihe aus dem Gleichmaß oder aus der Spur bringt.“

Auch Nadine Oppelt zeigte sich am Ende der Trainingseinheit begeistert: „Das war ein gutes Wintertraining mit viel Lockerheit und Entspannung, das uns aus unserem Winterschlaf geholt hat. Ich nehme auf jeden Fall mit, auch zuhause mehr über In-Outs zu arbeiten künftig!“

Anke Wünschmann musste mit ihrem sehr großen Pferd in der Reihe vor allem auf ein gleichmäßiges, ruhiges Grundtempo achten. Fotos: PEMAG
Anke Wünschmann musste mit ihrem sehr großen Pferd in der Reihe vor allem auf ein gleichmäßiges, ruhiges Grundtempo achten.
Foto: PEMAG

Abschließend arbeitete Joanna Assenmacher auch mit Anke Wünschmann und ihrem Pferd an der Gymnastizierung über Cavaletti, In-Outs und Reihe. „Gerade bei so einem großen Pferd ist es wichtig, ein ruhiges und gleichmäßiges Tempo zu wählen, damit es in der Reihe nicht zu eng wird“, betonte die Pferdewirtin. „Dabei kann man die Reihe ruhig auch mal aus einer engeren Wendung heraus anreiten.“

Mit den Leistungen der 8er-Team-Reiterinnen und ihrer Pferde zeigte sich Joanna Assenmacher sehr zufrieden: „Das Training mit den Dreien hat mir viel Spaß gemacht. Ich denke und hoffe, dass sie alle etwas für die weitere Winterarbeit mitnehmen konnten. Ich bin total überzeugt von dieser Art des Trainings und baue In-Outs und Reihen regelmäßig selbst mit meinen Pferden in die Arbeit ein. Das tut auch wirklich definitiv jedem Pferd gut – egal ob es A-Springen oder S geht!“

 

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