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06.03.2019 | News

DAM: Deutsche Amateur-Meisterschaften 2019 in Riesenbeck – Qualifikation jetzt über Ranglistensystem

Katja Rommel führt das DAM - Ranking des Monats Februar in der Dressur an. Foto: privat
Katja Rommel führt das DAM – Ranking des Monats Februar in der Dressur an. Foto: privat

Die Deutschen Amateur-Meisterschaften Dressur und Springen haben einen neuen Gastgeber. Nach zwei Jahren in Dagobertshausen findet die DAM in diesem Jahr in Westfalen statt. Rund 40 Dressur- und 60 Springreiter kämpfen vom 20. bis 22. September auf der Reitanlage Riesenbeck International um die Titel.

DAM – Qualifikation jetzt über Ranglisten

Neu ist 2019 nicht nur der Standort, sondern auch der Weg, der zu den Deutschen Meisterschaften führt. Anders als in den Vorjahren gibt es keine separaten Qualifikationsprüfungen in den Landesverbänden mehr, vielmehr entscheiden Ranglisten über die Vergabe der Startplätze. Dazu werden die Ranglistenpunkte aller M**-, S*- und S**-Erfolge addiert, die zwischen dem 1. Oktober 2018 bis zum Stichtag 11. August 2019 erzielt werden. Die zum Stichtag Punktbesten je Landesverband sind dann gemäß einer Quote für den Start in Riesenbeck qualifiziert – aus dem Rheinland werden die vier punktbesten Dressurreiter sowie die fünf punktbesten Springreiter eine Startgenehmigung für die DAM erhalten. Aktuell kommen rund 110 Dressurreiter und knapp 70 Springreiter im Rheinland für einen DAM-Start in Frage – die Konkurrenz um die Startplätze ist also groß! Sollte ein qualifizierter Teilnehmer seinen Start bei der Meisterschaft nicht wahrnehmen können, rückt der jeweils nächste Reiter gemäß Rangliste nach. Die regelmäßig aktualisierten Ranglisten für das Rheinland werden unter www.pferd-aktuell.de/dam und in Rheinlands Reiter+Pferde veröffentlicht.

Zusätzlich startberechtigt sind außerdem wie im Vorjahr die jeweils Bestplatzierten des letzten FAB-Bundesfinals (Klasse S) und der letzten FAB-Landesfinals (Klasse S) sowie die Bestplatzierten aus dem Amateur-Springreiter-Club-Finale.

Generell startberechtigt und im Ranking aufgeführt sind die Punkte aller Reiter, die folgende Teilnahmebedingungen erfüllen: Option A gemäß LPO, Jahrgang 1993 und älter sowie Leistungsklasse 2 oder 3. Außerdem müssen die Teilnehmer für Deutschland startberechtigt sein, d.h. die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen, und seit 1. Oktober 2018 mindestens eine Platzierung in der Klasse S haben. Die Summe der Ranglistenpunkte ergibt sich pro Pferd in den Klassen M**, S* und S** seit dem 1.10.2018 bis zum jeweiligen Zwischenstand. Bei mehr als einem Pferd wird nur das bessere Ergebnis gelistet.

Katja Rommel führt die Dressurrangliste von Februar an, Carolin Zell liegt im Springen vorn

Das Monatsranking von Februar in der Dressur führt Katja Rommel an. Die Reiterin vom RFV Köln, die aus einer pferdebegeisterten Familie stammt und deren Bruder Ex-Voltigierweltmeister Kai Vorberg ist, setzte sich mit dem selbst ausgebildeten Lord Loxley-Nachkommen Luigi Dioro vorläufig an die Spitze des rheinischen Rankings. Doch nicht nur hierüber darf Katja Rommel sich freuen – Ende März wird ihr außerdem aufgrund ihrer Erfolge das Deutsche Reitabzeichen in Gold verliehen! Auf den Plätzen zwei und drei des DAM-Qualifikations-Rankings im Februar folgen Katja Rommel Monique Breuer mit Djamila und Mareike Mondrowski mit Vintages.

Die Führung im rheinischen Spring-Ranking geht für den Zwischenstand im Monat Februar an Carolin Zell. Auch die 27-Jährige kommt aus einer pferdenärrischen Familie und wird auf Turnieren meistens von ihrem Vater Torsten Zell und/oder von Schwester Miriam unterstützt. Schon im Nachwuchsbereich konnte Carolin Zell etliche Erfolge sammeln und war mit dem legendären Wombel unter anderem Pony-Vize-Europameisterin. Das derzeitige DAM-Ranking führt sie mit ihrer neunjährigen Schimmelstute Conella van de Pluum an, einer Wilfred-Tochter aus einer Casco-Mutter. Auch Carolin hat die Stute selbst ausgebildet und ist mit ihr schon in Springpferdeprüfungen gestartet. Im rheinischen Qualifikations-Ranking für die DAM folgen ihr derzeit Arne Bergendahl mit Quimby und Marcel Bühner mit Calin.

Die kompletten Ranglisten für das Rheinland gibt es ab der April-Ausgabe jeden Monat in Rheinlands Reiter+Pferde!

DAM – Modus weitgehend unverändert

Der Modus der DAM selbst ist weitgehend unverändert. Die DAM Springen setzt sich aus drei Wertungsprüfungen zusammen. In den ersten beiden Wertungsspringen werden anhand der Platzierung Punkte verteilt, wovon die 30 punktbesten Teilnehmer im Finale, einer Springprüfung Klasse S* mit Stechen, startberechtigt sind. In der Dressur beginnt die DAM mit einer Finalqualifikation in Form eines Prix St. Georges für alle startberechtigten DAM-Teilnehmer. Die besten Zwölf sind direkt für das Kür-Finale (ebenfalls St. Georg-Niveau) qualifiziert. Die übrigen haben die Chance, sich über das Kleine Finale (Aufgabe S5) noch einen von drei zusätzlichen Startplätzen im Finale zu sichern.

Für die Vielseitigkeitsreiter ändert sich übrig nichts. Ihre DAM findet zum dritten Mal im Rahmen des internationalen Vielseitigkeitsturniers Langenhagen (13. bis 15. September) statt.

Weitere interessante Meldungen: Meistertitel für Paul Paessens, Meisterschärpe für Simone Boie


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