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06.06.2018 | News

Das Sommerturnier bei den Gocher Pferdefreunden war ein voller Erfolg

 

Auch der Keppelner Springreiter Arnold Janssen war dieses Jahr beim Gocher Sommerturnier unterwegs.

Fehlerfrei und in Bestzeit überwand der für den RV von Bredow Keppeln startende Jens Terhoeven Urselmans auf Quidor unter frenetischem Jubel der Zuschauer den anspruchsvollen Stechparcours der mittelschweren Springprüfung, Höhe- und gleichzeitiger Schlusspunkt unter das in allen Belangen top organisierte und durchgeführte Sommerturnier bei den Gocher Pferdefreunden, zu dem sich zehn Starterpaare qualifiziert hatten. Da hatte sich Parcourschef Georg Broeckmann schon einiges einfallen lassen müssen, um den starken Reitern aus der Region adäquates auf dem Weg zu Sieg und Platzierung entgegenzustellen. Es waren insgesamt 16 Dressur- und Springprüfungen ausgeschrieben, in denen aufgrund der hohen Nennungszahlen oftmals in zwei Abteilungen gestartet wurde. Dabei erwies sich das Gocher Sommerturnier für den jungen Alexander Heimes, der für den RV Graf von Schmettow Weeze startet, als gutes Pflaster. Denn im Sattel des dunkelbraunen Nibelungenheld-Sohnes Nimpton heimste er sich an der Kalbecker Straße gleich drei Goldschleifen in den Nachwuchsprüfungen ein, wobei die Wertnote von 8,5 im Pony-Stilspringen der Klasse A als herausragend gilt. Ebenso stark die Amazonen des RFV „von Driesen“ Asperden-Kessel im L-Springen mit Stechen, dessen erste Abteilung von Annette Jansen-Valkyser auf Winston S strafpunktfrei in 26,91 Sekunden gewonnen wurde und in dessen zweiter Abteilung Vereinskollegin Carolin Ophey im Sattel der Quintender-Tochter Quina (0/27,66) nach der Goldschleife gegriffen hatte. Im Gegensatz dazu zeigte sich Lokalmatadorin Helena Schlickum von der Wertnote 8,3 in der Qualifikation zum Reisebüro Horn Cup überrascht, die sie auf Paris erzielte. Da hatten die Richter in diesem Stilspringen auf L-Niveau wohl mehr gesehen, als die Reiterin für sich vermutet hatte. Insgesamt geht das Sommerturnier der Pferdefreunde Goch allerdings nicht nur aufgrund der gezeigten sportlichen Leistungen, sondern auch dank des Engagements der ehrenamtlichen Helfer unter der neuen Führung von Reiner Kunz durchaus als gelungen in die Vereinsgeschichte ein.

 

Stephan Derks


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