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07.08.2018 | News

Diana Kramps gewinnt mittelschweres Springen

Sie tat ihrem Namen „Sommer“ Reit- und Springturnier alle Ehre, die zweitägige Pferdeleistungsschau des RV St. Georg Kevelaer, zu dem dieser die Reiter aus der Region auf die proper hergerichtete Reitanlage des Daelshof eingeladen hatte. Zweifellos hatten sich die wochenlangen Vorbereitungen des agilen St. Georg Teams um Jürgen Bruns und Heinz Gleumes wieder einmal bezahlt gemacht, um das weitläufige Gelände in eine ansprechende Wettkampfstätte umzuwandeln. Ideal für Pferd und Reiter trotz hochsommerlicher Temperaturen ansprechende Leistungen in den 27 ausgeschriebenen Dressur- und Springprüfungen zu zeigen. So zum Beispiel die für den RV von Bredow Keppeln startende Sophie Densow, die im Sattel des Arpeggio Sohns Arabesk (Mutter von Cassini Boy Junior) in der Stilspringprüfung auf L-Niveau eine Wertnote von 8,2 erzielte. Für das Richterduo Achim Lennartz und Dieter Kempken war die Vorstellung des dunkelbraunen Wallachs ebenso harmonisch wie der Gesamteindruck, den das Paar in dieser Prüfung hinterließ. Doch nicht nur in diesem Springen erzielte die Keppelner Amazone eine Goldschleife. Auch in dem L-Springen mit Siegerrunde, mit der die Kevelaerer Reiter den ersten Turniertag beendeten, hatte Densow die Nase vorn und führte im Sattel von Keep Coul (Condor ox x Ismael ox) die Siegerrunde an, zu der sich vier Reiter qualifizierten. Alles oder nichts schien die Devise für Carolin Ophey (Asperden-Kessel) in diesem Springen gewesen zu sein. Denn sie lenkte die Quintender Tochter Quina zwar schneller über die von Georg Broeckmann erstellten Hindernisse, doch kassierte das Paar einen Hindernisfehler. Aus der Traum von der Goldschleife, die somit Keep Coul an die Trense geheftet wurde. Gleichfalls einen Doppelerfolg vermochte Sara Heynen, Kalkar, auf dem Daelshof für sich verbuchen, die nicht nur die Springpferdeprüfung der Klasse A* im Sattel von Cadendro (Caricco x Contendro I) mit einer Wertnote von 8,0 anführte, sondern die auch auf L-Niveau gewinnen konnte. Hier führte sie im Sattel des fünfjährigen braunen Wallachs, dessen Springmanier und Rittigkeit (WN 7,8) sie unter Beweis stellte, diese Prüfung an. Sieg für Kahra Alena Baumann, Waat, auf Rooney Mo (Rock Forever I) in der M**-Dressur, in der das Richtertrio Rainer Kruse, Britta Linnemann und Birgit Gerstmann das Paar mit insgesamt 676,500 Punkten bedachte. Fliegende Galoppwechsel, versammelter und starker Trab oder gar der Mittelgalopp, nur einige der über 20 Lektionen, in denen Takt und Schwung ebenso bewertet wurden, wie die Harmonie oder die Einwirkung des Reiters. Rang vier in dieser hoch dotierten Dressurprüfung für Elena Kröll, Wetten, die auf den von Josef Hax gezogenen Livino H 659,000 Punkte erzielte. Beifall gab es zudem für Lokalmaterdorin Charlotte Kersten, die im Stilspring-Wettbewerb ohne erlaubte Zeit auf Valina eine Wertnote von 8,2 erzielte und in der nachfolgenden Prüfung mit erlaubter Zeit hinter der Kranenburgerin Paula Thissen, Kranenburg (Nobilis B, 7,5), Rang zwei (WN 7,4) belegte. Mit dem mittelschweren Springen, in der gleichfalls eine Siegerrunde über den Gewinn der Goldschleife entschied, setzten die Kevelaerer Reiter einen glanzvollen Schlusspunkt unter ihr gelungenes Sommerturnier, das von Diana Kramps (Voerde) mit High Fly (0/33,88) gewonnen wurde, wobei der Gocher Jan Henrik Schnetger auf Rouge la couleur im Wertungsspringen der Klasse L, eine Qualifikation um den Wett & Wirtz Cup, siegte.

Stephan Derks


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