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30.04.2018 | News

Doppelerfolg für Miram Zell

Für die Springreiter aus der Region gehörte sie am letzten Aprilwochenende zur ersten Adresse: Die Reitanlage des RV Xanten am Dorsewald. Denn hierher hatte das Team um Vereinschef Franz-Josef Fell zum zweitägigen Frühjahrsturnier eingeladen, zu dem insbesondere die Springprüfung der schweren Klasse in den Mittelpunkt rückte, die nach Jahren wieder einmal ausgeschrieben worden war.

Daher ließen sich die Springreiter nicht lange bitten. Wussten sie doch sehr wohl um den Vorteil des 45m x 85m großen Sandplatzes für das Springen, auf dem Heinz Kleinbongartz und Manfred Krebber im Rahmen dieser Pferdeleistungsschau für die Erstellung der Hindernisse verantwortlich waren. Hochkonzentriert nicht nur die Akteure im Parcours oder die Zuschauer am Rand der Prüfungsstätte, sondern auch Dieter Kempken und Heiner Messing, das Duo am Richtertisch. Allesamt erlebten sie ein spannungsgeladenes Springen der schweren Klasse, in dem die für den RV Jagdfalke Brünen reitende Miriam Zell einen Doppelerfolg feiern konnte. Sagenhaft, wie die Amazone ihre Stute Sissy über die Hindernisse der Siegerrunde, für die sich insgesamt neun Starterpaare qualifiziert hatten, lenkte. Fehlerfrei in einer Zeit von 34,87 Sekunden überritt sie die Ziellinie. Dabei hätte sie sich beinahe selbst geschlagen. Denn auch die Stute La bella Luna hatte Miriam Zell für diese spektakuläre Siegerrunde qualifiziert, die sie gleichfalls fehlerfrei in 34,95 Sekunden über die Hindernisse lenkte.

Gratulation heimsten sich auch die Veener Springreiter in dem tags zuvor ausgerichteten Mannschaftsspringen, in dem Hindernisse von A- bis M-Niveau zu überwinden waren, ein. In dieser Prüfung stand das Team im Vordergrund, in dem jedem Einzelnen der Daumen gedrückt wurde und sich die Spannung erst dann löste, wenn dieser die Ziellinie überritten hatte. Allerdings fielen in diesem Mannschaftswettbewerb die Stangen, sodass die Veener Reiter sich hinter der siegenden Mannschaft aus Uedem auf den zweiten Rang einordneten mussten. Denn es waren am Ende zwölf im Gegensatz zu den acht Springfehlerpunkten der Konkurrenz aus dem Nachbarkreis, der man sich geschlagen geben musste.

Die höchste Wertnote des durch die Bank weg gelungenen Frühjahrsturniers erzielte die für den RFV „von Driesen“ Asperden-Kessel startende Inga Schuurman. Routiniert lenkte sie ihren Cascadello-Boy RM über die auf L-Niveau erstellten Hindernisse und erhielt vom Richterduo eine Wertnote von 8,7. Sehr gut anzusehen im Rahmen des Xantener Turniers sicherlich auch die Nachwuchsprüfungen, zu denen unter anderem die Kinder und Jugendlichen des Vereins im Sattel der Schulpferde Platz genommen hatten. Auch nicht zu vergessen, die vereinseigene Voltigierabteilung, die so manchen Zuschauer mit ihren akrobatischen Übungen auf dem Pferderücken ins pure Erstaunen versetzte.

Stephan Derks


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