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12.03.2019 | News

Dortmund: Drei Grand Prix-Siege für Isabell Werth

Die Doppelweltmeisterin Isabell Werth und Emilio haben beim Dortmunder SIGNAL IDUNA CUP den Grand Prix de Dressage gewonnen.  Foto: Lafrentz
Die Doppelweltmeisterin Isabell Werth und Emilio haben beim Dortmunder SIGNAL IDUNA CUP den Grand Prix de Dressage gewonnen. Foto: Lafrentz

Sie kam, ritt und siegte gleich drei Mal: Die rheinische Dressurqueen Isabell Werth stellte mit ihren Pferden Emilio und Don Johnson beim Signal Iduna Cup Anfang März in der Dortmunder Westfalenhalle die starke Konkurrenz mit beeindruckender Souveränität in den Schatten.

Die erfolgreiche Dressurreiterin aus Rheinberg begeisterte das Dortmunder Publikum mit gleich drei Siegen: Nach einem schon sehr guten Grand Prix (76,804 Prozent) legte ihr Westfale Emilio am Folgetag im Grand Prix Special noch einmal „eine Schippe drauf“ und gewann erneut haushoch, dieses Mal mit 79,128 Prozentpunkten.

Zur besten Zeit, am Samstagabend, hatten sich sechs Dressurpaare in der Grand Prix Kür präsentieren können. Überlegene Siegerin war auch hier Isabell Werth. In dieser Prüfung setzte sie ihren 17-jährigen Hannoveraner Don Johnson v. Don Frederico ein. „Johnny“, der im Grand Prix den zweiten Platz hinter seinem Stallkollegen Emilio belegt hatte. Und der machte seine Sache bestens: Mit 81,595 Prozent hielt er die Konkurrenz in der Kür mühelos in Schach.Ihr Maximalziel von drei Grand Prix-Siegen hatte die 49-Jährige also mit deutlichem Vorsprung erreicht.

Eine rote Schleife für Platz fünf im Finale des Derby Dressage Cups nahm Linda Weiß (Förderkreis Dressur Neuss) aus Dortmund mit nach Hause. Im Sattel der neunjährigen Belle au Bois Dormant, kurz Bella genannt, erzielte sie 64,979 Prozentpunkte.

Rheinische Springreiter in guter Form

Doch auch im Dortmunder Parcours gab es rheinische Erfolge zu bejubeln: Mit Christoph Brüse (Sportpferdezentrum Köln) und Katrin Eckermann (RV Kranenburg) waren gleich zwei rheinische Reiter in der Großen Tour des CSI4* erfolgreich. Platz vier gab es im Preis von Nordrhein-Westfalen für Brüse und seinen rheinischen For Pleasure-Sohn Flying Wonder (Züchter: Anton Lamberz), ebenfalls rheinisch beritten war Katrin Eckermann, die mit Caleya von Calido I – Lancer II (Züchter Sjaak Bindels) Zehnte wurde. Für Caleya und Katrin Eckermann gab es außerdem Platz acht im Championat von Dortmund. Christoph Brüse hingegen gelang in der Mittleren Tour des CSI4* noch Platz vier, hier saß er im Sattel von Louis. Direkt hinter ihm galoppierten Laura Hetzel (RSG Niederrhein) und Quanita auf der Ehrenrunde. Für dieses Paar gab es außerdem eine goldene Schleife für die U25 European Youngster Cup Wertung. Mit Hulapalu sicherte sich die Tochter von Landestrainer Holger Hetzel außerdem den dritten Platz in einer 1,35 m Prüfung der Kleinen Tour des CSI4*. In die Top Ten sprang hier außerdem auch Tom Sanders (RFV Dinslaken-Hiesfeld) mit der Holsteinerstute Quimera CM. Sanders sicherte sich im Sattel von Colarde E darüber hinaus Platz sieben in der U25 EY-Cup Wertung. Über 1,40 m platzierte sich Andreas Kreuzer (RTG Silberberghof) mit Chuck Bass auf Platz sechs in einem Springen der Kleinen Tour. Die „Chance der Revanche“, so der Name der Prüfung, nutzte Oliver Lemmer in der internationalen Zwei-Phasen-Springprüfung über 1,40 m. Mit dem Holsteinerwallach Chin Cham Cham wurde der Reiter von den Turnierfreunden Lohmar hier Neunter. Eine rote Schleife für Platz für gab es zudem für Katrin Eckermann und Daddy’s Destiny in der Youngster Tour.

Doch auch die rheinischen Amateur-Springreiter zeigten sich in Dortmund in bester Form. Im Finale des ESCON Spring Clubs der Klasse S war Constantin Lauff vom ARC Bonn im Sattel von Enorm Uno M, einem Numero Uno-Sohn, siegreich. Auch in den Qualifikationsprüfungen zuvor war das Paar mehrfach in den Top Ten platziert. Mit mehreren Pferden sammelte in dieser Tour außerdem Marion Feld von den Turnierfreunden Lohmar vordere Platzierungen, gesattelt hatte sie in der S-Tour For Luc und Z-Caipi, in der M-Tour galoppierte sie außerdem mit Candillus auf der Ehrenrunde.

Im ESCON Spring Club gingen in der kleinen Tour gleich drei Siege an Julia Muth (RSG Niederrhein) und ihre Hannoveraner El Bundy – Tochter El Bandiata B. Darüber hinaus galoppierte Muth einmal mit Lorina auf Platz drei. Weitere Top Ten-Platzierungen gingen in dieser Tour an Dirk Muth (RSG Niederrhein) mit Toronto, Luca Verfürth (RV Krüsterhof Voerde) mit Kvartet und Philippa van Dael (RSG Niederrhein) mit Wellness.

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