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12.05.2020 | News

Durchhalte-Dienstag: In den Reitschulen wird wieder geritten!

Yeah! Die Reitschüler der Reitschule Rittergut Schick freuen sich, dass wieder geritten werden darf!
Yeah! Die Reitschüler der Reitschule Rittergut Schick freuen sich, dass wieder geritten werden darf!

Durchhalten lohnt sich: Nach den Lockerungen der Corona – Maßnahmen von letzter Woche darf wieder unterrichtet werden! Besonders für die Reitschulen bedeutet das ein erstes Aufatmen. Wie Reitschulunterricht in Corona-Zeiten aussehen kann, davon hat uns unter anderem Anke Aigner-Bolten von der Reitschule Rittergut Schick einen Eindruck vermittelt.

Wir wollen auch weiterhin wissen, wie in Reitschulen, Pensionspferdebetrieben, Vereinen und allen anderen Bereichen rund um das Pferd in Corona-Zeiten gearbeitet wird! Wer seine Erfahrungen teilen möchte, kann einfach eine E-Mail an redaktion@reiter-pferde.de senden!

In der malerischen Landschaft der Voreifel liegt das Rittergut Schick am Rande des Dorfes Enzen im Dreieck zwischen Zülpich, Euskirchen und Mechernich. Hier betreibt die Familie Bolten seit Generationen Landwirtschaft, Pferdezucht und -aufzucht sowie einen Pferdepensionsbetrieb und eine Reitschule. Seit 2019 ist die Reitschule Rittergut Schick eigenständig, geführt wird sie von Anke Aigner-Bolten, die selbst im Vielseitigkeitssattel hoch erfolgreich ist. Auch die 36-Jährige hat nach dem Beschluss, dass Reitunterricht wieder erlaubt ist, aufgeatmet – und ihren Betrieb rechtzeitig auf die Wiedereröffnung vorbereitet. „Die Gruppen sind jetzt etwas kleiner als vorher, damit die Stallgasse nicht zu voll wird“, berichtet die Trainerin A mit Zusatzqualifikation Kinderreitunterricht. „Und wir haben Putzplätze für jedes Pferd/Pony eingeteilt, damit der Mindestabstand auch beim Putzen eingehalten werden kann.“ Außerdem steht ein Waschbecken zum regelmäßigen Händewaschen mit Seife und genügend Handtüchern zur Verfügung. „Und es hat jetzt nicht mehr jedes unserer acht Schulpferde und -ponys eine eigene Putztasche, sondern jedes Kind“, erklärt die Ausbilderin, die in ihrer Reitschule insgesamt zurzeit 40 Pferdenarren ab sechs Jahren das Reiten und den Umgang mit dem Pferd nahebringt. Ihr Fazit nach der Wiedereröffnung fällt überaus positiv aus: „Ich glaube alle sind einfach nur froh, dass wir schrittweise zu etwas Normalität zurückkehren können. Entsprechend vorbildlich verhalten sich sowohl die Reitschüler als auch die Eltern. Das Einzige, was für mich gerade etwas schwierig ist, ist die Betreuung meiner eigenen Kinder während der Unterrichtsstunden. Damit alles gut klappt, findet ein Großteil des Unterrichts zurzeit während des Mittagsschlafs meines jüngeren Sohnes statt.“ 

Mehr dazu, wie Reitschulunterricht in Zeiten der Corona-Krise aussieht, gibt es in der Juni-Ausgabe von Rheinlands Reiter+Pferde (Erscheinungstermin: 28.05.2020), nicht verpassen! 

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