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15.10.2018 | News

Elite – Auktion: 125.000 Euro für Future of W

Future of W, hier bei ihrem Auftritt beim Bundeschampionat 2018 unter Patricia Gehre, avancierte bei der 135. Elite - Auktion in Verden mit einem Zuschlagspreis von 125.000 Euro als teuerstes Dressurpferd nach Sachsen-Anhalt. Foto: Nilkens
Future of W, hier bei ihrem Auftritt beim Bundeschampionat 2018 unter Patricia Gehre, avancierte bei der 135. Elite – Auktion in Verden mit einem Zuschlagspreis von 125.000 Euro als teuerstes Dressurpferd nach Sachsen-Anhalt. Foto: Nilkens

Sie präsentierte sich als lohnende Investition in die Zukunft im Dressurviereck: Future of W. Bei der 135. Elite-Auktion beim Hannoveraner Verband in Verden erzielte die Fürstenball – Windspiel As – Tochter einen Zuschlagspreis von 125.000 Euro und avancierte damit zum teuersten Dressurpferd der Auktion. Die braune Stute wurde von der Zuchtgemeinschaft Werth in Moers gezogen und ausgestellt. Die weit ausgebildete und bewegungsstarke Fünfjährige war bereits zweimal bei den Bundeschampionaten in Warendorf am Start. Doch nicht nur sportlich überzeugt Future of W: Als Hannoveraner Prämienanwärterin ist sie auch für die Zucht hochinteressant. Ihr neues Zuhause bezieht die Rheinländerin in einem Zucht- und Ausbildungsstall in Sachsen-Anhalt bei einer ostdeutschen Kaderreiterin.

Pferde rheinischer Züchter im Reitpferde-Lot

Für 68.000 Euro wurde „Die Schöne“ (Katalognummer 7) zugeschlagen. Die elegante vierjährige Stute von Damon Hill – Ampere, bei der der Name Programm ist, wurde von ihrem Züchter Hermann Schult (Hünxe) ausgestellt. Die Hannoveraner A-Prämienstute überzeugte bereits in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen sowie bei der Leistungsprüfung, die sie mit Noten bis 9,25 absolvierte. Bei 48.000 Euro senkte sich der Hammer zum dritten und letzten Mal für die Katalognummer 25. Die rheinische Quite Sweet aus der Zucht von Aussteller Wolfgang Suttrup (Senden) überzeugte durch eine ausgeprägte Hinterbeinmotorik. Die dreijährige Stute, die Quotenkönig zum Vater hat und mütterlicherseits auf Sir Donnerhall zurückgeht, ist zudem Hannoveraner Prämienanwärterin. Nach der Auktion trat die Schwarzbraune den Weg ins Ausland an. Für 41.000 Euro zugeschlagen wurde der rheinische Vitalis – Fidermark – Sohn Vincento aus der Zucht von Martin Dieckhoff (Telgte), der vom Vorsitzenden des Rheinischen Pferdestammbuchs, Theodor Leuchten, ausgestellt wurde. Einen Zuschlags-Preis von 31.000 Euro erzielte die Katalognummer 27, Da Capo. Der vierjährige Sohn des Don Frederic, der von der Zuchgemeinschaft Wencek (Moers) aus einer Sandro Hit-Mutter gezogen wurde, war bereits in Reitpferde- und Dressurpferdeprüfungen erfolgreich. Ausgestellt wurde der Schwarzbraune von Heinz Künstler (Grefrath). Für 28.000 Euro wurde mit der Katalognummer 50 ein Belantis-Sohn aus der Zucht von Tobias Schult (Hünxe) zugeschlagen. Der dreijährige Wallach ist ein Sohn der Ravallo-Tochter Reine Freude. Fürst Farino R heißt der rheinische Fürst Larino – Swarovski – Nachkomme aus der Zucht von Walter Rauen (Spelle), der bei der Auktion für 15.000 Euro zugeschlagen wurde.

Hengste und Fohlen bei der Auktion

Für 17.000 Euro wechselte der Hannoveraner Dancier – Wolkenstein II – Sohn Dream Catcher ins Ausland. Der zweijährige Hengst erblickte bei der Zuchtgemeinschaft Mees in Viersen das Licht der Welt und wurde von der Hengststation Ferienhof Stücker (Weeze) ausgestellt.

Im Fohlenlot der Auktion standen mit Gretchen und Southern Comfort auch zwei rheinische Nachkommen. Mit der Katalognummer 104 bekam Gretchen bei 9.000 Euro den Zuschlag. Die Grey Flanell – De Niro – Tochter wurde von ihrem Züchter, der Delaqour Premium GmbH in Hamburg, ausgestellt. Für 6.500 Euro wechselte die Katalognummer 133, Southern Comfort von Santo Domingo – Sunny-Boy, nach der Auktion ins Ausland. Das Hengstfohlen wurde von seinem Züchter Franz Plantaz aus den Niederlanden ausgestellt.

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