21.03.2018 | News

Gelungenes Vereinsturnier beim Reiterverein Graf von Schmettow Weeze

Dabei sein ist alles. Dieser olympische Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch das Vereinsturnier des Weezer RV Graf von Schmettow, bei dem vor allem der Spaß im Mittelpunkt der abwechslungsreichen Wettbewerbe stand.

Vereinsturnier Graf von Schmettow Weeze
Die jahresbesten Reiter 2017 nach der Ehrung auf dem Vereinsturnier.
Foto: RV Graf von Schmettow Weeze

Dabei präsentierten sich nicht nur die sogenannten Privat-, sondern auch die vereinseigenen Schulpferde von ihrer Schokoladenseite. Sie trugen ihre Reiter, die meisten ritten zum ersten Mal auf einem Turnier, sicher durch die Prüfungen. Strahlende Gesichter bei der Überreichung der Schleifen und Ehrenpreise im Zuge der Siegerehrungen. Denn für jeden Teilnehmer hatte Organisatorin Ilona Jacobs, zugleich Kassiererin der von Schmettow-Reiter, ein „Andenken“ vorbereitet, das von Turnierrichterin Christina Kerkstra übergeben wurde. Und die sparte nicht mit Lob ob der guten Vorbereitung zu dieser Veranstaltung oder der interessanten Auswahl der Wettbewerbe, die sich ihr und den Zuschauern an diesem Tag boten. Gestartet wurde das Vereinsturnier zunächst mit zwei Dressuren auf A-Niveau. „In den Dressurreiterwettbewerben der Klasse E war die große Stunde der Schulpferde gekommen. Damit wurde auch den Reitern ohne eigenes Pferd die Möglichkeit gegeben, teilzunehmen. Ein willkommener Höhepunkt zu den der wöchentlichen Reitstunden“, so Geschäftsführerin Monika Peters. Hierzu hatten die „großen“ Reitschüler alle „Schulis“ wunderschön eingeflochten und herausgeputzt. Nachdem sie selber geritten hatten, halfen sie den „kleinen“ Reitschülern und führten sie mit viel Spaß durch den Geschicklichkeitsparcours. Gute Ritte auch bei den Springen. Gestaffelt vom Caprilli-Wettbewerb, bei dem grundlegende Fähigkeiten im dressur- und springmäßigen Reiten demonstriert werden, bis hin zum A**-Springen mit Stechen. Spannung und lautes Anfeuern auch beim abschließenden „Just for Fun“. In Zweierteams, besser Dreierteams, denn je ein Pferd war auch dabei, galt es, zwei parallele Geschicklichkeitsparcours zu bewältigen. Gar nicht so einfach, seine Reiterfreundin oder Tochter, deren Augen verbunden waren, den Weg durch ein Stangenlabyrinth anzusagen, den manches Pferd zur Erheiterung der Zuschauer schneller erkannte als mancher Pferdeführer. „Die Geschicklichkeitsaufgaben kamen so gut an, dass sie sicherlich zukünftig öfter in den wöchentlichen Reitstunden wieder zu finden sein werden“, so Peters anschließend. Feierlich die Ehrung der jahresbesten Turnierreiter, die aus den Händen der stellvertretenden Geschäftsführerin Melissa Hendricks Erinnerungsschleifen, Urkunden und Wanderpokale in vielen Kategorien erhielten.

Stephan Derks


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