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07.11.2018 | News

Gelungenes WBO-Turnier auf dem Tünglerhof

Pferd und Reiter präsentierten sich beim WBO-Turnier auf der Reitanlage der Familie Miß in guter Form und zahlreiche Besucher verfolgten vor den Toren der Domstadt die verschiedenen Dressur- und Springprüfungen.

Hans-Jürgen Bruckmann, Pressesprecher des Tünglerhof blickte ebenso zufrieden auf das Turnier, welches nach der Wettbewerbsordnung (WBO) durchgeführt wurde, wie Stefan Miß, der Betreiber der Reitanlage an der Urseler Straße 11 im Schatten der Domstadt.

Eine rundum gelungene Veranstaltung

„Es war wieder einmal eine rundum gelungene Veranstaltung. Zusätzlich zur Ausschreibung wurde für die jüngsten Teilnehmer noch eine Führzügelklasse und eine Dressur der Einstiegsklasse angeboten“, fasste Bruckmann den Tag zusammen, der durchaus als erfolgreich in die Veranstaltungsreihen der Familie Miß einsortiert werden kann. Denn die Meldestelle um Michaela Kempken, bei der die Fäden zusammenliefen, konnte für die insgesamt neun Dressur- und Springprüfungen 147 Nennungen verbuchen.

Erfolgreich auf dem Tünglerhof war unter anderem auch der für den Reit- und Fahrerverein Xanten startende Domenico Giorgi, der auf Nonsense den Springwettbewerb der Klasse L anführte. Fehlerfrei in Bestzeit (45,70 Sekunden) war er förmlich über die von Michael Omainska erstellten Hindernisse „geflogen“, die dieser in der großzügigen und optimal hergerichteten Reithalle erstellt hatte. Damit verwies Giorgi die gleichfalls fehlerfrei reitende Nele Wießner (Goch) auf Sieshof’s Gilbert (50,77 Sek.) auf den zweiten und die Vereinskolleginnen Tabea Schulz (Con Casco, 0.00/52,89) sowie Lena Fell (Cassandra, 0.00/53,08) auf die nachfolgenden Plätze.

Maike Leurs gewinnt A-Dressur

Doch bevor die Hindernisse in der Bahn erstellt wurden, kamen die Dressurreiter zum Zuge. Abteilungsweise für zwei bis vier Reiter war die A-Dressur ausgeschrieben worden, in der sich die Teilnehmer den Anforderungen der Aufgabe stellten. Am Richtertisch nahmen Wiltrud Giesen-Rechmann und Christina Kerkstra Platz, die den Tag über die Leistung von Pferd und Reitern beurteilten und diese in den Dressurprüfungen mit einer Wertnote versahen. Leichtraben, natürlich auf dem richtigen Fuß, Aussitzen, das Viereck verkleinern, im Arbeitstempo, also nicht zu eilig, Traben oder an der langen Seite der Bahn die Galoppsprünge verlängern, um nur einige der gestellten Aufgaben im Rahmen der etwa vier Minuten andauernden Prüfung zu nennen.

Mit einer Wertnote von 8,0, führte Maike Leurs aus Sevelen auf Alma diese Prüfung an, der Jana Sydow (Seydlitz Kamp) mit Lou und einer Bewertung von 7,6 folgte.

E-Dressur: Sieg für Clara Theisen und Davina

Gefühlvolle Hilfen, egal ob mit dem Schenkel oder der Reiterhand, wollte das Richterduo aber auch in der Dressur der Einstiegsklasse E sehen, an dessen Tete Clara Theisen auf Davina (Wertnote 7,8) vor Hannah Lemkens (Xanten) auf Balou ritt. Immer wieder gerne beobachtet wird auch der Führzügelwettbewerb, der den Nachwuchsreitern die Möglichkeit bietet, aktiv am Turnier teilzunehmen. Dort sollten auch bei den Nachwuchsreitern die Grundzüge eines losgelassenen und ausbalancierten Sitzes erkennbar sein. Befriedigend mit Tendenz zu ziemlich gut fiel die Beurteilung von Frida van Rackel und Davina aus, die mit einer Wertnote von 6,9 bewertet wurden. Zoe Possin mit Muffin und Lennard Gerads auf Katini durften sich beide über eine Wertnote von 6,8 freuen.

Lara Giesen siegreich im A*-Springen

Hinsehen mochte man zudem beim Springwettbewerb der Klasse A* mit steigenden Anforderungen, der von Lara Giesen aus Xanten auf Napapyra (0.00/47,66) vor Nele Wießner (Sieshof’s Gilbert, 0.00/49,81) und Heike Peters auf Chilli Pep (0.00/50,13) gewonnen wurde. Fazit: Am Ende der gut neunstündigen Veranstaltung verließen die Teilnehmer sichtlich zufrieden den Tünglerhof in Richtung des heimischen Stalls.

Stephan Derks


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