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18.03.2020 | News

Goch: Laurens Houben ist erfolgreichster Reiter der MERA-Turnierserie

Die erfolgreichsten Reitern der MERA-Turnierserie strahlen um die Wette. Foto: privat

Es hatte durchaus die Bezeichnung „Finale“ verdient, das Springturnier im Rahmen der sechsten MERA-Winterturnierserie auf der Reitanlage des Nationenpreisreiters Holger Hetzel, das von der Reitsportgemeinschaft Niederrhein in Zusammenarbeit mit dem Pferdesportverband Rheinland über die Bühne ging.  

Neben den reiterlichen Leistungen stand ohne Zweifel auch die Punktewertung um die bemerkenswerten Sonderehrenpreise für den erfolgreichsten Reiter im Mittelpunkt dieser Turnierserie. Hierzu war der für die RSG Niederrhein startende Laurens Houben mit einem satten Vorsprung in das Finale um Rang eins gestartet, das ihm für ein Jahr das kostenlose Fahren eines Jaguar Land Rover bescheren sollte. Die beiden Siege und Platzierungen, die er errang, machten ihn hierbei den Gewinn dieses Sonderehrenpreises nicht mehr streitig. Denn sowohl in der Springpferdeprüfung der Klasse A**, als auch auf M*-Niveau ritt er an die Spitze dieser Prüfung und heimste sich die Goldschleife und damit weitere Punkte ein.  

Den Trainingsparcours mit acht Hindernissen, sicherte sich hingegen Alexander Hufenstuhl (Süttenbach), wobei die Pferdewirtschaftsmeisterin Judith Emmers die Koffer für drei Übernachtungen im Kurhotel by Rilano in Kitzbühel packen kann. „Fest steht, dass wir nach unserem erfolgreichen Pilotturnier im Sommer vergangenen Jahres, auf dem wir bereits einige Neuerungen durchgeführt haben, diese Thematik auch während der nun beendeten Winter- Turnierserie erfolgreich umgesetzt und immer wieder Änderungen realisiert haben“, so Turnierleiter Holger Hetzel der damit seiner Zielsetzung, im deutschen Turniersport zu einem der Vorreiter zu gehören, der Turniere von hoher Qualität durchführt und dabei intensiv auf die Bedürfnisse der Reiter eingeht, einen großen Schritt näher gekommen sein dürfte.  

Sportlich gesehen wurde im Rahmen der Finalprüfungen an der Buschstraße nicht nur in den Springpferdeprüfungen bis zur mittelschweren Klasse geritten, sondern auch im S*-Springen, in dem von Pferd und Reiter noch einmal einiges an technischem Vermögen abverlangt wurde. Denn auch hier hatte sich Parcourschef Philipp Schwender assistiert von Christina Block eine anspruchsvolle Linienführung einfallen lassen, die die Starterpaare hier und da ins Grübeln brachte. Den besten Lösungsweg legte sich hier Alexander Hufenstuhl auf den in Holstein gezogenen Cincinnati Kid zurecht, der den Parcours strafpunktfrei (0.00/70,99) beendete. Die Bestzeit (63.05) in dieser Prüfung erzielte allerdings Laurens Houben im Sattel der HeartbeatTochter Honour, dem jedoch ein Springfehler unterlief. Aus der Traum vom Sieg in dieser schweren Prüfung, verbunden mit dem Abrutsch auf Rang vier.  

Danach hatten die Nachwuchsreiter, vornehmlich aus dem Kreispferdesportverband Kleve die Gelegenheit, in den abschließenden Springprüfungen auf A** bzw. L-Niveau die hervorragenden Böden und das neue, innovative Hindernismaterial unter der Regie des international angesehenen Parcourschefs zu testen. Fortsetzung erwünscht! 

Stephan Derks 

 

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