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08.04.2019 | News

Göteborg/SWE: Weltcup-Triple für Isabell Werth

Mit einem glanzvollen Doppelsieg konnte Isabell Werth im Sattel von Weihegold OLD ihren Titel im Weltcup-Finale in Göteborg zum zweiten Mal erfolgreich verteidigen. Foto: FEI/Liz Gregg
Mit einem glanzvollen Doppelsieg verteidigte Isabell Werth im Sattel von Weihegold OLD ihren Titel im Weltcup-Finale bereits zum zweiten Mal. Foto: FEI/Liz Gregg

Es ist der dritte Weltcup-Titel in Folge für Isabell Werth und Weihegold OLD: Beim Finale im schwedischen Göteborg legten die Dressurqueen aus Rheinberg und ihre 14-jährige Don-Schufro-Tochter mit einem Sieg im Grand Prix bereits gut vor und verteidigten den Titel in der abschließenden Grand Prix Kür mit überragenden 88,871 Prozent.

Spannend bis zur letzten Grußaufstellung gestaltete sich das FEI Weltcup-Finale im schwedischen Göteborg vor den Augen der über 11.500 Zuschauer, die bei jedem Ritt mit fieberten und so für den atmosphärischen Rahmen sorgten, der die Dressurpaare zu Bestleistungen anspornte.

Titelverteidigung – So lautete das eindeutig definierte Ziel für Isabell Werth an diesem Wochenende. Einmal mehr konnte sich die 49-Jährige auf ihre Stute Weihegold OLD verlassen und durch einen Sieg im Grand Prix die Weichen auf Erfolgskurs stellen. Mit 81,755 Prozentpunkten verwies Isabell Werth ihre ärgste Konkurrentin Laura Graves aus den USA auf den zweiten Rang.

Die Entscheidung um den Titel im diesjährigen Weltcup-Finale fiel dann in der Grand Prix Kür. Die US-Amerikanerin Laura Graves und ihr Wallach Verdades legten mit starken 87,179 Prozent vor, eine eindeutige Kampfansage an die Titelverteidigerin, die sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe bringen ließ: Die Oldenburger-Stute Weihegold legte eine nahezu fehlerfreie Runde auf das Dressur-Parkett und tanzte mit ihrer Reiterin zu einem Endergebnis von 88,871 Prozent – und zum fünften Weltcup-Sieg, dem dritten in Folge.

Trotz aller Erfolge nimmt das Triple auch für Isabell Werth eine ganz besondere Stellung ein, wie in ihrem Interview mit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung deutlich wird: „Es wäre heute fast perfekt gewesen, wenn ich nicht so arrogant in den Einerwechseln gewesen wäre. Zwischendurch war ich mir fast schon ein bisschen zu sicher, hatte das Grinsen schon im Gesicht. Das war unnötig. Aber Weihe war heute fantastisch und hat verdient gewonnen. Das war einfach ihr Tag. Als das Publikum auf der Schlusslinie schon applaudierte, war ich ganz euphorisch und hatte Gänsehaut. Die Atmosphäre war, wie immer hier in Göteborg, überragend“, sagte Werth.


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