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23.10.2018 | News

Rheinische Züchter und Aussteller bei der Hannoveraner Hengstkörung

Züchter aller Welt richten ihr Augenmerk in den kommenden Tagen auf die Pferdestadt Verden, wenn es bei der Hannoveraner Hengstkörung darum geht, die besten hannoverschen und rheinischen Hengste des Jahrgangs 2016 zu kören und zu prämieren.

Am morgigen Mittwoch (24. Oktober) werden die rund 100 Hengste angeliefert, ab 10.00 Uhr präsentieren sich die Dressurhengste dann im Freispringen, bevor es am Donnerstagmorgen für alle Körkandidaten zunächst auf die Dreiecksbahn und am Nachmittag dann an die Longe geht. Spannend wird es dann am Freitag, wenn die Dressurhengste ab 8.00 Uhr im Freilaufen und auf dem Schrittring vorgestellt werden. Im Anschluss daran werden die Körurteile verkündet und die Prämienhengste vorgestellt! Ab 14.00 Uhr geht es dann für die Springhengste in die entscheidende Phase, denn dann müssen auch sie sich im Freilaufen – und natürlich im Freispringen – sowie im Schrittring präsentieren. Im Anschluss hieran verrät die Körkommission dann auch, welche Parcours-Nachwuchshoffnungen das begehrte Prädikat „gekört“ erhalten und wer sich ab sofort Prämienhengst nennen darf.

Am Samstag beschließt der Hannoveraner Hengstmarkt dann traditionell die Körtage. Bevor um kurz nach 14.00 Uhr der Hammer zum ersten Mal fällt, werden am Vormittag aber noch die Prämienhengste geehrt sowie der Hannoveraner Hengst und die Hannoveraner Stute des Jahres vorgestellt.

Rheinische Beteiligung bei der Hengstkörung

In Verden stellen sich auch sechs Hengste rheinischer Züchter den strengen Augen der Körkommission. Mit der Katalognummer 21 schickt die Hengststation Ferienhof Stücker (Weeze) den von Heinz Baumanns (Issum) gezogenen Sohn des H. Cornet’s Boy, der mütterlicherseits auf Clinton I zurückgeht, bei den Springhengsten ins Rennen. Bei den Dressurhengsten hat der Ferienhof Stücker ebenfalls ein heißes Eisen im Feuer: Hier präsentiert die Familie Wilbers die Katalognummer 70, einen rheinischen Sohn des Fürsten-Look aus einer Lord Loxley-Mutter. Der Fuchshengst erblickte das Licht der Welt bei Karl Dercks in Kranenburg.

Mit der Katalognummer 78 tritt ein rheinischer Lord Leatherdale – Boston – Nachkomme im Kampf um das Prädikat „gekört“ an. Der Rapphengst entstammt der Zucht der ZG Pleines (Uedem) und steht im Besitz von Sabine Rüben (Würselen).

Veneno-Blut sechsmal vertreten

Gleich mit sechs Söhnen ist der Vivaldi-Enkel Veneno aus seinem ersten Zuchteinsatz 2015 auf der rheinschen Station Schult (Hünxe) bei der Körung vertreten – vier der Veneno-Köraspiranten wurden auch im Rheinland gezogen. Das ist zum einen der rheinische Veneno – Fidertanz – Nachkomme mit der Katalognummer 91. Der Braune ist ein Sohn der Staatsprämienstute Fräulein W und wird von seinem Züchter, der Zuchtgemeinschaft Werth (Moers), ausgestellt.

Nur zur Körung werden die beiden Veneno-Nachkommen mit den Katalognummern 94 und 95 vorgestellt, beide stehen also nicht im Rahmen des Hengstmarktes zum Verkauf. Mit der 94 stellt Helgstrand Dressage (Dänemark) einen von Paul Paessens (Weeze) ebenfalls aus einer Fidertanz-Mutter gezogenen Veneno-Sohn vor. Die „Passer-Kombination“ Veneno – Fidertanz vereint auch die Nummer 95: Dieser braune Hengst wurde von Roger Ballmann (St. Vith/Belgien) gezogen und wird von Tobias Schult (Hünxe) ausgestellt. Mit der Katalognummer 92 ist Tobias Schult Besitzer und Aussteller eines weiteren Veneno-Sohnes bei der Körung, der Dunkelbraune stammt mütterlicherseits von Dimaggio ab und wurde von Klaus Niemann (Petershagen) gezogen.

Ebenfalls im Rheinland geboren ist der Veneno – De Niro – Sohn mit der Katalognummer 90. Der schwarzbraune Hengst aus der Zucht und dem Besitz von Hans-Dieter Erfkämper (Borken) erblickte das Licht der Welt bei der Hengststation Schult in Hünxe und ist dort auch aufgewachsen.


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