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10.04.2019 | News

Issumer Reitturnier: Doppelerfolg für Stefanie Reining

Schöner Pferdesport wurde beim Issumer Hallenreit- und Springspringturnier am Koetherdyck gezeigt, bei dem die Nachwuchsreiter vermehrt in den Fokus der gelungenen Pferdeleistungsschau rückten.

Für die Gocher Amazone Stefanie Reining dürfte das Hallenreit- und Springturnier des gastgebenden Reit-; Fahr- und Zuchtverein, welches dieser in der in allen Belangen top hergerichteten Josef-Diebels Reithalle am Koetherdyck ausgerichtet hatte, in guter Erinnerung bleiben. Denn in beiden Springpferdeprüfungen, in denen Rittigkeit und Springmanier ganz oben auf dem Bewertungszettel des Richterduos Wiltrud Giesen-Rechmann und Christina Kerkstra standen, ritt sie die fünfjährige dunkelbraunen Stute Columbia Z an die Spitze dieser Prüfungen. Dabei bewies die von der Reiterin selbst gezogene Tochter des Caretino Gold aus einer C-Indoctro Mutter gute Anpassungsfähigkeit in der Absprungphase und zeigte sich auch ansonsten beweglich und dynamisch über dem Sprung. Für diese Vorstellungen wurde Reining jeweils mit einer Wertnote von 8,2 belohnt und führte damit die Ehrenrunden an.

Gratulation mochte man aber auch Reinings Clubkameradin Raphaela Mattijssen aussprechen, denn sie lenkte den in den Niederlanden gezogenen dunkelbraunen Wallach Fererro (Pierrot x Germus R) pfeilschnell und vor allem fehlerfrei in 33,52 Sekunden über die von Georg Broeckmann fair erstellten Hindernisse. Damit verweis sie die gleichfalls fehlerfrei reitende Nicole Urselmann aus Wetten, die im Sattel von Britnie an den Start gegangen war, auf den zweiten Rang der Springprüfung der Klasse L, zu der sich sechs Reiter für das spannende Stechen qualifiziert hatten.

Die Goldschleife an Tag eins der Issumer Pferdeleistungsschau holte sich zudem die für den RV von Bredow Wetten startende Victoria Kempen, die auf der Q-Verdi Tochter Venezuela’s Dream Team in der Stilspringprüfung auf A*-Niveau eine Wertnote von 7,7 erzielte und damit diese Prüfung anführte. Ausbalanciert und sicher im Gleichgewicht überwand das Paar die ihnen gestellten Hindernisse.

Takt, Losgelassenheit, Fleiß und Raumgriff sind nur ein paar Merkmale, die an Tag zwei des Turniers als roter Faden durch den Bewertungskatalog der beurteilenden Richter führten. Denn dieser stand ganz im Zeichen verschiedener Dressurprüfungen und Reiterwettbewerbe, in denen die verschiedenen Grundlagen der vielseitigen Ausbildung überprüft werden sollten. Und auch hier waren gleichfalls Konzentration und Leistungsbereitschaft der Starterpaare gefordert. Entlang der Reitbahn standen aufmerksame Besucher, die ebenso mit den Akteuren einer guten Bewertung entgegenfieberten, wenn es beispielsweise darum ging, in den Grundgangarten Schritt, Trab oder Galopp den beurteilenden Richtern zumindest die Grundzüge einer korrekten Hilfengebung und ein entsprechendes Maß an Bewegungsgefühl zu zeigen. Auch wenn hier und da die Wertnoten nicht ganz so hoch ausfielen, zeigten die Nachwuchsreiter vermehrt, dass sie auf dem richtigen Weg ihrer Grundausbildung befanden.

Das galt sicherlich auch für Celine Alexander vom benachbarten RV Blücher Sevelen, die mit der Clarimo-Tochter Clarima an die Spitze der abschließenden A*-Dressur ritt. Denn Richard Koster und Alice Brendgen hatte das Paar aufgrund der gezeigten Lektionen mit einer Wertnote von 7,80 bedacht. „Es war angesichts des frühlingshaften Wetters fast zu schade, sich in der Halle aufzuhalten. Aber durch die Tische und Bänke, die im Außenbereich aufgestellt waren, wurden Zuschauer und Teilnehmer in den Pausen bei herrlichem Sonnenschein, leckerem Essen und guten Gesprächen durchaus entschädigt “, so die Issumerin Ulrike Ginters abschließend, die sich rundum zufrieden mit dem gelungenen Hallenturnier und den gut besuchten Prüfungen zeigte.

Stephan Derks


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