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24.07.2019 | News

Jolanda Douven gewinnt A**-Springen beim Reiterverein Lohengrin-Hau

Beim WBO-Turnier des Reitervereins Lohengrin-Hau kamen besonders Nachwuchsreiter und Turniereinsteiger auf Ihre Kosten.
Foto: Stephan Derks

Beim Turnier des Reitervereins Lohengrin-Hau, bei welchem in zwölf Prüfungen nach der Wettbewerbsordnung geritten wurde, fühlten sich Teilnehmer und Begleiter auf der Schmeldenheide sehr gut aufgehoben.

Es war eine ruhige und entspannte Atmosphäre, die kürzlich auf dem Reitgelände des Reitervereins Lohengrin Hau während des gesamten Turniers herrschte. Bewusst hatten Beatrix Opgenorth und Stefanie Lamers diese Veranstaltung nach der Wettbewerbsordnung ausgeschrieben um gerade den Turniereinsteigern die Möglichkeit zu geben, in Ruhe den Ablauf einer Turnierveranstaltung zu erkunden.

Damit hatten sie genau auf das „richtige Pferd“ gesetzt denn: „Es waren viele Turniereinsteiger gekommen, die mit zahlreichen Fragen zum Ablauf eines Turniers zu uns kamen“, blickt Beatrix Opgenorth, Vorsitzende der Lohengrinner Reiter zufrieden auf die Veranstaltung zurück. Fragen, wie überhaupt das Nennverfahren zu einer Prüfung erfolgt und was genau auf der Zeiteinteilung steht bzw. wie diese zu lesen ist, waren zu Beginn der Veranstaltung das beherrschende Thema. Ebenso die Frage wie und wann ich als Reiter die Startbereitschaft erkläre um mir mein persönliches Zeitmanagement zu überlegen. „Mehrfach wurden wir von den Reitern und der Fan-Gemeinde, Opa, Oma, Onkel, Tante bzw. Mama und Papa nach dem kleinen ABC des Pferdesports angesprochen“, so die Vorsitzende weiter.

Sichtlich stolz waren sie und ihr Team auf dieses Turnier, zu welchem sie mehrfach großes Lob erhielten. Kurzum der Bedarf nach der Klärung elementarer Fragen war vielfach vorhanden und wurde im Rahmen der Veranstaltung vollends geklärt. Da war es schon ein gutes Gefühl für die Nachwuchsreiter bzw. Turniereinsteiger, entsprechend vorbereitet in die Prüfung zu gehen und sich an diesem Tage dem Urteil von Ulrich Plein zu stellen, der am Richtertisch das Leistungsvermögen von Pferd und Reiter beurteilte. Und auch Klaus Steck, der als Parcourschef für die Erstellung der Hindernisse verantwortlich zeichnete, hatte Linienführung und Hindernisse der jeweiligen Prüfung im Rahmen der Wettbewerbsordnung angepasst. Und so machte es den Teilnehmern sichtlich Spaß, sich der Konkurrenz zu stellen auch wenn hier und da im Ergebnis nachgebessert werden muss. Aber dafür genoss man halt die Turnieratmosphäre ohne den Ehrgeiz zu übertreiben.

Das zeigte sich unter anderem in der Stilspringprüfung in der ohne eine gewisse Zeitvorgabe geritten wurde. Hier kam es vielmehr darauf an, die Hindernisse gerade anzureiten, ordentlich zu überwinden und rhythmisch auf der vorgegebenen Hindernisfolge weiter zu reiten. Gut gelöst hatte dies Lena Marie Wolbring aus Hamminkeln auf Quadroneur. Mit einer Wertnote von 8,2 sicherte sie sich den Sieg vor Stella de Winkel auf El Paso (Wertnote 8,1) und Amelie Therese Weber auf Sommertraum WH (Wertnote 8,0).

Den Blick auf die Zeitvorgabe hatten hingegen die Teilnehmer in der Zwei-Sterne-Springprüfung auf A-Niveau, in der Jolanda Douven von den Gaesdoncker Reitern im Sattel von Vasco van de Rozendael als Einzige den Parcours fehlerfrei in Bestzeit (60,56 Sekunden) überwand und damit Sandra Renner aus Rheurdt mit Da Vinci hinter sich ließ, die einen Hindernisfehler (4.00/64,65) zu verzeichnen hatte.

Spaß und auch den gewünschten Lernerfolg hatten ebenso die Teilnehmer in den angebotenen Dressurwettbewerben in denen sie einmal mehr zeigten, dass sie sich auf dem richtigen Wege der Ausbildung befinden. Und wenn es dann noch zu einem Sieg oder einer Platzierung reichte, wurde man darin noch mehr bestärkt. Mit dem WBO-Turnier haben die Verantwortlichen des gastgebenden RV Lohengrin vielen Teilnehmern und Begleitern aus dem Herzen gesprochen.

Stephan Derks


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