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06.03.2019 | News

Kreispferdezuchtverein Kleve zieht positive Jahresbilanz

Die Nähe zum Züchter ist das A und O eines erfolgreichen Zuchtverbandes – Zu diesem Ergebnis kamen auch alle Teilnehmer der Jahreshauptversammlung des Kreispferdezuchtvereins Kleve. Herausragende Erfolge in der Pferdezucht, Änderungen der Zuchtprogramme und zahlreiche Ehrungen standen im Mittelpunkt der gut besuchten Zusammenkunft.

Auf der Hauptversammlung zogen August Camp, Fabio Ladwig, Franz Boes, Johannes Baumeister, Ellen Möllemann, Theo Ueffing, Alexandra van de Flierdt, Josef Wilbers, Kremers, Tobias Nehnes, Gerd Yzermann und Andreas Ingenbleek (v.l.) eine positive Bilanz. Foto: Privat
Auf der Hauptversammlung zogen August Camp, Fabio Ladwig, Franz Boes, Johannes Baumeister, Ellen Möllemann, Theo Ueffing, Alexandra van de Flierdt, Josef Wilbers, Kremers, Tobias Nehnes, Gerd Yzermann und Andreas Ingenbleek (v.l.) eine positive Bilanz. Foto: Privat

„Da die Pferdezüchter aus dem Kreis Kleve nach wie vor sehr aktiv sind möchte ich hier deutlich darauf hinweisen, dass nur einige herausragende Erfolge vorgestellt werden können“, begann van de Fliert ihre Ausführungen, in die somit auch ausdrücklich die Erfolge der im Bericht nicht explizit genannten Züchter einbezogen wurden. Eine starke Zuchtgemeinschaft, die zudem auf eine solide Finanzverwaltung zurückblicken kann – so lautete das überaus positive Fazit aus Kleve, infolgedessen dem Gesamtvorstand Entlastung erteilt werden konnte.

Für den Vorstand des Vereins haben sich Hermann Arts, Peter Nolden, Hagen Schulte-Geldermann, Bernhard Ueffing und Josef Wilbers mit einem positiven Votum zur Wahl gestellt.

In den Mittelpunkt der Zusammenkunft rückten anschließend einmal mehr die Ehrungen. So erhielt der Kranenburger Johannes Baumeister die Rehkrone in Gold, dessen Zuchtstätte seit über 40 Jahren besteht und auf der 20 Ponyfohlen und 137 Reitpferdfohlen bis heute das Licht der Welt erblickten. Aus ihnen gingen 21 Staatsprämienstuten, die Verbandsprämienstute/Stammstute Medusa von Mephistopheles und 14 gekörte Hengste, darunter neun Prämienhengste, hervor.

Zu den größten Zuchterfolgen gehören Landbeschäler Fürst Piccolo (Fidermark/Medusa), der Prämienhengst und Seriensieger der schweren Klasse „Feedback“ (Fidertanz/Sandro Hit) sowie der Rheinische Siegerhengst der Reitponykörung und Bundeschampion FS Daddy Cool (FS Don’t Worry/Charissa) und der Bundeschampion „Fürst Fohlenhof“.

Auch erhielt der Reeser Theodor Ueffing die Rehkrone in Gold, der bereits seit 1972 Reitpferde züchtet. Hier erblickten 19 Reitpferdfohlen das Licht der Welt. Den jüngsten Erfolg brachte die Hannoveraner Prämienanwärterin „Lillifee“ (Lavagon/Pavarott) ein, die auf der Fohlenschau 2018 zweite Reservesiegerin wurde.

Dritter im Bunde der Goldenen Rehkrone war der Kevelaerer Gerd Yzermann, der seit über 40 Jahren eine erfolgreiche Reitpferdezucht betreibt, aus der 33 Fohlen hervorgingen. Seine 1998 geborene Zuchtstute „Rosenblüte“ (Rohdiamant/Frühlingsball) erhielt die Verbandsprämie. International und national hocherfolgreich in der S- Dressur ist außerdem auch sein im Jahr 2007 gekörter Hengst „Raikano’s Son“ (Raikano/Wolkenspiel/Werther).

Die Zuchtstute „Wolkenspiel“ brachte die ebenfalls im Sport erfolgreichen Pferde Lady le Bon (Louis le Bon) und Sandro’s Dream (Sandro Classic) hervor. Insgesamt sind zehn Pferde der Zuchtstätte Yzermann im Sport registriert.

Die Rehkrone in Silber erhielt zudem der Kevelaerer Andreas Ingenbleek aus den Händen des Vorsitzenden des Rheinischen Pferdestammbuches, Theo Leuchten. Ingenbleek züchtet seit über 25 Jahren Pferde. Bei ihm wurden 20 Kaltblutfohlen und 19 Reitpferdfohlen geboren, von denen Kaltbluthengst Nandu (Nerlinger/Applaus) gekört wurde, wobei neben seiner Vollschwester Nani noch vier weitere Kaltblutstuten die Staatsprämie erhielten. Weiterhin wurde die Reitpferdstute First Time A.I. mit der Hannoveraner Prämienanwartschaft ausgezeichnet.

Ebenso interessant gestaltete sich der Vortrag des Geschäftsführers des Rheinischen Pferdestammbuches Fabio Ladwig, der unter anderem auf einige Änderungen der Zuchtprogramme und auf die neu verabschiedete Zuchtverbandsordnung hinwies. Auch stellte Ladwig heraus, dass die Nähe zum Züchter das A und O eines erfolgreichen Zuchtverbandes sei.

Stephan Derks

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