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17.01.2019 | News

Münster: Katrin Eckermann im Siegesrausch

Katrin Eckermann und Caleya gewannen in Münster sowohl den Großen Preis als das Championat von Münster. Eckermann ist bislang die einzige Amazone, die in Münster im Großen Preis triumphieren konnte.  Foto: Große-Feldhaus
Katrin Eckermann und Caleya gewannen in Münster sowohl den Großen Preis als das Championat von Münster. Eckermann ist bislang die einzige Amazone, die in Münster im Großen Preis triumphieren konnte. Foto: Große-Feldhaus

Im Rahmen des renommierten Dressur- und Springturniers K+K-Cup in der Halle Münsterland Anfang Januar gab es aus rheinischer Perspektive allen Grund zum Jubeln: Bei den Springreitern glänzte Katrin Eckermann mit hochkarätigen Siegen im Großen Preis und im Championat von Münster, während im Viereck die rheinischen Dressuramazonen ihr Können sowohl in den verschiedenen Touren unter Beweis stellten.

Was für ein Turnierwochenende! Katrin Eckermann startete im neuen Jahr mit einem glanzvollen Doppelsieg in den beiden wichtigsten Springprüfungen des renommierten Münsteraner Hallenturniers, nachdem sich ihre rheinisch gebrannte Erfolgsstute Caleya aus der Zucht von Sjaak Bindels in absoluter Bestform präsentierte. Im Großen Preis von Münster siegte das Paar vom RV Kranenburg mit einer fehlerfreien Runde, nachdem sie das anspruchsvolle Stechen der S***-Prüfung in 35,17 Sekunden souverän meisterten.

Zuvor war auch schon im Championat von Münster die goldene Schleife an die 28-Jährige gegangen, nachdem sie die von ihrem Vater Otmar Eckermann selbst ausgebildete Calido I-Tochter auch hier fehlerfrei und in der schnellsten Zeit von 31,54 Sekunden durch den Stechparcours pilotierte.

Eckermann siegt auch in der mittleren Tour

Und auch im Finale der mittleren Tour hieß die Siegerin Katrin Eckermann, diesmal allerdings im Sattel der Stute F.C. Okarla. Im Rahmen der Young Horses Trophy stellte Eckermann außerdem die siebenjährige Comme il faut-Tochter Daddy’s Destiny wie auch die achtjährige Schimmelstute Cutipie erfolgreich vor und erritt mit ihnen einen zweiten und einen sechsten Platz auf M**-Niveau.

Auch Christoph Brüse vom Sportpferdezentrum Köln konnte sich über Platzierungen im Parcours freuen: Im Championat von Münster ritt er mit dem rheinisch gebrannten For Pleasure- Sohn Flying Wonder und vier Strafpunkten im ersten Umlauf zu Rang acht. Im Finale der Youngster Tour rangierte Brüse außerdem mit dem achtjährigen Rheinländer Crispy nach zwei Nullrunden im ersten Umlauf und im Stechen auf Platz fünf. Im Rahmen der Young Horses Trophy ritt das Paar ebenfalls fehlerfrei auf den vierten Platz.

Frederik Knorren vom RV Würs

elen platzierte sich in diesem M**-Springen der Jungpferdetour mit dem achtjährigen Schimmel Givenchi auf Platz sechs.

Auch Anna-Christina Abbelen siegt in Münster 

Anna-Christina Abbelen und Henny Hennessy auf der Ehrenrunde nach dem Sieg in der GP Kür. Foto: Nilkens
Anna-Christina Abbelen und Henny Hennessy auf der Ehrenrunde nach dem Sieg in der GP Kür. Foto: Nilkens

In wahrer Siegerlaune zeigten sich in Münster aber auch die rheinischen Dressurreiterinnen.

Im Kurz Grand Prix des Dressurchampionats 2019 ritt Annabel Frenzen mit dem rheinisch gebrannten Wallach Leolux (Lord Loxley I x Limited Edition) aus der Zucht von Alfons Raskop und 69,047 Prozent zu Platz zwei, direkt gefolgt von Stefanie Wolf (RV Krüsterhof Voerde) und Love-Light, die mit 68,302 Prozentpunkten bewertet wurden. Das rheinische Triple vervollständigte Anna-Christina Abbelen mit ihrem Hofrat-Sohn Henny Hennessy auf Platz vier (68,070). In der Grand Prix-Kür trumpften die mehrfache Nachwuchs-Europameisterin und ihr brauner Wallach dann richtig auf: Mit 74,88 Prozentpunkten entschieden Anna-Christina Abbelen und ihr Henny die Prüfung für sich. Platz sechs gab es hier mit 72,13 Prozentpunkten für Jill de Ridder (RFV Hof Rossheide) und die rheinische Whitney, die wie Annabel Frenzens Leolux aus der Zucht von Alfons Raskop stammt. Leolux erhielt in der Kür 71,68 Prozentpunkte und wurde damit Siebter, für Stefanie Wolf und Love-Light gab es hier Platz elf (68,69).

Im Rahmen des Dressurchampionats auf S****-Niveau konnte sich außerdem Juliette Piotrowski vom Förderkreis Dressur Neuss über den neunten Platz im Grand Prix Special freuen. Mit ihrem Oldenburger Wallach Sir Diamond ritt sie hier zu 69,725 Prozentpunkten.

Linda Weiß Dritte im Derby Dressage Cup

Münster war auch der Austragungsort für das Finale des Derby Dressage Cups für aufstrebende junge Grand Prix-Reiter. Sowohl in der Einlaufprüfung als auch im Finale selbst – beides Prüfungen auf S***-Niveau – sicherten sich Linda Weiß (Förderkreis Dressur Neuss) und ihr Sambatänzer mit Wertungen über 69 Prozent jeweils Platz drei. Im Finale passagierten außerdem Lena Charlotte Walterscheidt (TurnierSG Hülsmann) und ihr Oldenburgerwallach Solist zu 67,713 Prozentpunkten und damit zu Platz fünf.

Einen S*-Sieg sicherte sich in Münster Isabell Werths Bereiter Niklaas Feilzer (RFV Graf von Schmettow Eversael). Im Sattel des westfälischen Hengstes Quotenkönig erzielte er 72,659 Prozentpunkte und schnappte seiner rheinischen Kollegin Jessica Süß (RSV Krefeld) die goldene Schleife vor der Nase weg. Süß hatte im Sattel von Duisenberg 71,667 Prozentpunkte erzielt und wurde dafür mit der silbernen Schleife dekoriert. In der darauf folgenden S**-Dressur mussten die beiden Rheinländer schließlich Championatsreiterin Helen Langehanenberg den Vortritt lassen, die im Sattel von Bryan mit 73,772 Prozenpunkten die Prüfung für sich entschied. Damit gab es diesmal die silberne Schleife für Niklaas Feilzer und Quotenkönig (71,711) und die weiße für Jessica Süß und Duisenberg (71,009).

Eine goldene Schleife in einer S*-Dressur gab es außerdem für Annabel Frenzen. Mit dem rheinischen Hengst Kiefferhof’s Imperius aus der Zucht und dem Besitz von Gerhard Kieffer erzielte sie im St. Georg Special mit 73,171 Prozentpunkten das beste Ergebnis. Florine Kienbaum (LRV Bergische Höhen) und der KWPN-Wallach Forza rangierten mit 70,528 Prozentpunkten hier auf Platz sechs. Im Finale dieser Tour für junge Dressurpferde konnten Annabel Frenzen und der Imperio-Sohn, den Gerhard Kieffer aus einer Florestan-Mutter gezogen hat, erneut über 73 Prozent erreiten. Mit einem Ergebnis von 73,577 gab es hier den dritten Platz für das Paar. Eine weitere Schleife nahm hier Nadine Capellmann (RV Würselen) für das Rheinland mit. Im Sattel von Waitoni erzielte sie 70,122 Prozentpunkte (Platz acht).

Preis der Zukunft

Im Preis der Zukunft der Junioren konnten sich in Münster Romy Allard (Förderkreis Dressur Neuss) und Isabelle Bottermann (RV Krüsterhof Voerde) platzieren. Im Finale galoppierte die EM-erfolgreiche Romy Allard mit ihrer Summer Rose zu 69,167 Prozentpunkten und Platz fünf. Für Isabelle Bottermann und Valencia gab es 64,518 Prozentpunkte und Platz zehn. In der Einlaufprüfung war es der Voerderin noch gelungen, die 70-Prozentmarke zu knacken und den vierten Platz zu belegen, während Romy Allard und Summer Rose hier auf dem sechsten Platz rangierten (69,459).

Mit Paulina Holzknecht (RV Jagenberg) sowie den Zwillingen Helen und Linda Erbe (Förderkreis Dressur Neuss) mischten im Preis der Zukunft der Jungen Reiter gleich drei rheinische Talente mit. Nachdem in der Einlaufprüfung noch Paulina Holzknecht und ihr imposanter Fuchswallach Wells Fargo aus rheinischer Sicht die Nase vorn hatten (Platz zwei, 73,114), erreichten im Finale Helen Erbe und Fürst Kaspar das beste rheinische Ergebnis (Platz sechs, 70,614). Erbe und der Westfalenwallach hatten in der Einlaufprüfung Platz sieben belegt (70,570). Diesen Platz belegte im Finale dann Paulina Holzknecht mit Wells Fargo (70,370). Für Helen Erbe und DSP Fierro gab es nach Platz elf in der Einlaufprüfung (67,456) im Finale den achten Platz (69,781).

 


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