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28.05.2018 | News

Preis der Besten: 2 x Gold und 4 x Bronze beim Preis der Besten

Linda Erbe und DSP Fierro – Preis der Besten Sieger 2018. Foto: Nilkens

Der Preis der Besten ist traditionell nicht nur der erste offizielle Bundesvergleich für die aufstrebenden Reiter in Dressur, Springen und Vielseitigkeit sowie für die Nachwuchsvoltigierer, sondern ihm kommt als EM-Sichtung auch eine gewisse internationale Bedeutung zu. Sechs Medaillen gingen in diesem Jahr auf das Konto rheinischer Pferdesportler, dabei dominierten sie besonders die Disziplinen Ponyvielseitigkeit und Junioren Dressur: Hier gingen jeweils die goldene und die bronzene Medaille an rheinische Reiter.

So konnte Helena Bottermann (RFV Hünxe) die starken Leistungen der bisherigen Saison auch in Warendorf wieder abrufen: Im Sattel des von ihrer Familie selbst gezogenen und ausgebildeten ehemaligen Bundeschampions Nibelungenstern sicherte sie sich mit ihrem Dressurergebnis von 46,20 Strafpunkten die schwarz-rot-goldene Preis der Besten-Schärpe. Bronze ging an ihre Vereinskollegin Jana Lehmkuhl, die mit Veith im Parcours zwei Abwürfe hinnehmen musste und damit die Chance auf den Sieg verspielte. Zwischen den beiden rheinischen Amazonen platzierte sich Vorjahressiegerin Emily Roberg aus Westfalen – auch bei ihr fiel im Parcours eine Stange.

Gold und Bronze gab es auch in der Junioren Dressur für das Rheinland: Hier sicherte sich Linda Erbe (Förderkreis Dressur Neuss) mit ihrem DSP Fierro den Sieg. Die amtierende Mannschafts-Europameisterin und Vize-Europameisterin in der Kür präsentierte ihren Fürst Wettin-Sohn einmal mehr ausdrucksstark und lektionssicher und hielt die Konkurrenz in beiden Wertungsprüfungen in Schach. Die Plätze zwei und drei sicherte sich die amtierende Deutsche Meisterin Romy Allard (Förderkreis Dressur Neuss) mit ihrer Summer Rose. In der Gesamtwertung bedeutete das Bronze für die Schülerin von Anna Christina Abbelen. Und auch der fünfte Platz in der Gesamtwertung ging an eine rheinische Reiterin: Hier rangierte Lindas Zwillingsschwester Helen, die im Sattel von Dolce Vita saß. Trainiert werden die Schwestern schon seit langem von Meistermacher Heiner Schiergen.

Den Sprung aufs Podest schaffte auch Paulina Holzknecht (RV Gut Jagenberg): Die im vergangenen Jahr mit dem Goldenen Reitabzeichen dekorierte Bereiterin vom Hof am Eifgen (Wermelskirchen) kam mit Wells Fargo auf die Plätze fünf und drei.

Mehr als eine bronzene Medaille gewann Fabienne Nitkowski (VRG In den Auen) beim Preis der Besten: Auf Dantez, der von Iris Schulten longiert wurde, turnte die 16-Jährige zu einem Gesamtergebnis 7,908, was nicht nur mit Platz drei belohnt wurde, sondern auch mit einem Ticket zu den Europameisterschaften!

In den anderen Disziplinen wurde noch nicht für die Euro nominiert, doch die erfolgreichen rheinischen Vielseitigskeitsreiter schafften es auf die Longlist für das kontinentale Championat. So konnten sich bei den Junioren Isabel Mengeler (ZRFV von Lützow Hamminkeln) mit Checkred, Brandon Schäfer-Gehrau (Förderkeis Grand Prix Düsseldorf) mit Fräulein Frieda und Anna-Lena Schaaf (RFV Hünxe) mit Fairytale für eine eventuelle EM-Teilnahme empfehlen. Beim Preis der Besten schrammte Isabel Mengeler auf Platz vier knapp an einer Medaille vorbei, Brandon Schäfer-Gehrau wurde Fünfter. Auf Rang sechs konnte sich hier außerdem Katharina Eggert (RV Seydlitz Kamp) mit Ambra platzieren. Bei den Jungen Reitern zählen Anais Neumann (RFV Bad Honnef) und Antonia Baumgart (Förderkreis Grand Prix Düsseldorf) zu den Anwärtern auf einen Start bei den Europameisterschaften.

Knapp an einer Medaille vorbei galoppierte beim Preis der Besten der Ponydressurreiter Julia Barbian (Neuss-Grefrather RC). Im Sattel ihres „King“, dessen offizieller Name Der kleine König lautet, sicherte sie sich die Plätze vier und zwei in den beiden Wertungsprüfungen. Zweitbeste rheinische Ponydressurreiterin in der Gesamtwertung war auf Platz neun Lea Marie Golkowski (RSG Niershof Mönchengladbach) mit Die feine Chanel.

Keine Medaillen holten in diesem Jahr die rheinischen Nachwuchsspringreiter in Warendorf. Bei den Junioren verpasste Laura Hetzel (RSG Niederrhein) das Treppchen auf Platz fünf nur knapp. Malin Reipert (RFV Ratheim) sprang bei den Ponyspringreitern mit Minerva For Play auf Rang sieben, Franziska Müller (RFV Dhünn) beendete die Konkurrenz der Jungen Reiter mit Cornet’s Boy als beste Rheinländerin auf Platz zwölf.


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