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16.05.2018 | News

Rene Lamers gewinnt die Siegerrunde

In Kranenburg zeigten die Reiter mit ihren Pferden ansprechende Leistungen. Foto: Derks

Rene Lamers heißt der Sieger der Springprüfung der Klasse M, Höhepunkt auf dem Springplatz des Kranenburger Frühjahrsturniers auf der Reitanlage am Treppkesweg in Frasselt, das bei strahlendem Sonnenschein einen ausgezeichneten Schlusspunkt unter die Pferdesportveranstaltung setzte. Dabei blieb der Keppelner im Sattel von Candy als einziger Reiter in der Siegerrunde (0/46,68) fehlerfrei und verwies damit seine Konkurrenz auf die nachfolgenden Plätze. Auch in dieser Prüfung galt es, wie in sämtlichen Prüfungen zuvor, überlegt zu reiten, um die von Parcourschef Georg Broeckmann erstellten Hindernisse möglichst fehlerfrei in der erlaubten Zeit zu überwinden und sich für die anschließende Siegerrunde zu qualifizieren. Dabei war das Turnier des gastgebenden Vereins terminlich ein wenig auseinandergezogen, fanden Dressur- und Springprüfungen sowohl am Sonntag als auch am darauffolgenden Maifeiertag statt. Doch nicht nur damit hatten die Kranenburger Reiter anfänglich zu kämpfen, sondern auch mit den wenig frühlingshaften Temperaturen, die eher an eine herbstliche Veranstaltung erinnerten. Schade, war die Anlage doch Tage zuvor vom Team um Vereinschef Wolfgang Natrop mit viel Mühe für diese Turnierveranstaltung hergerichtet worden. Sei es drum, dachten sich also schließlich die Teilnehmer und zeigten auf den beiden Dressurplätzen und im Springparcours, angefangen bei den Einstiegsprüfungen bis hin zur mittelschweren Klasse, durchaus ansprechende Leistungen. Stichwort Einstiegsprüfung. Hierzu gehörte ohne Zweifel der Führzügelwettbewerb, in dem auch Slalom geritten werden musste. Für Judith Pompe und Ralf Kalbfleisch in der Mitte der Bahn präsentierte sich hierbei die für den Club der Pferdefreunde Goch startende Janne Brückers derart geschickt im Sattel von Mystic Lady, dass die beiden deren Vorstellung mit einer Wertnote von 8,5 bedachten. Überhaupt gelang es dem Reiternachwuchs, sich den beurteilenden Richtern in den Reiterwettbewerben positiv vorzustellen, was sich eindeutig in den am Treppkesweg gegebenen Wertnoten widerspiegelte. So auch in den gezeigten Springpferdeprüfungen, in denen es galt, kontrolliert mit einem angemessenen Grundtempo zu reiten oder den Dressurprüfungen bis L-Niveau, in denen neben der korrekten Stellung und Biegung des Pferdes auch der Erhalt von Tempo und Takt auf dem Bewertungszettel der Richter standen.

Stephan Derks


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