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23.04.2018 | News

Rheinische Dressurreiterinnen setzen Zeichen für den Preis der Besten

Helen Erbe mit Dolce Vita und Linda Erbe mit DSP Fierro mit ihrem Trainer Heiner Schiergen. Foto: Nilkens

Bei der Sichtung zum Preis der Besten auf dem Schafhof der Familie Linsenhoff im hessischen Kronberg setzten die rheinischen Dressurreiterinnen deutliche Zeichen. Im Lager der Junioren führte die bereits mit EM-Medaillen dekorierte Linda Erbe (Förderkreis Dressur Neuss) mit ihrem DSP Fierro an beiden Tagen die Ehrenrunde an. Der achtjährige Braune präsentierte sich unter seiner 17-jährigen Reiterin ausdrucksstark, schwungvoll und lektionssicher. So sammelte das Paar samstags 74,234 Prozentpunkte, sonntags schlugen 75,307 Prozent zu Buche – das bedeutete zwei goldene Schleifen für Linda Erbe und ihren Fürst Wettin-Sohn. Doch auch Lindas Zwillingsschwester Helen und die amtierende Deutsche Juniorenmeisterin Romy Allard demonstrierten in Kronberg ihre gute Form und unterstrichen damit, dass auch in Warendorf im Kampf um die Medaillen mit ihnen zu rechnen ist. So ging die silberne Schleife für Platz zwei am Samstag an Romy Allard und ihre „Sissi“ genannte Summer Rose. 73,379 Prozentpunkte sammelte die 16-Jährige mit ihrer schicken Oldenburger Rappstute von Sir Diamond. Wie die Erbe-Schwestern reitet auch Romy Allard für den Förderkreis Dressur Neuss. Noch knapp unter den magischen 70 Prozent blieben am ersten Wettkampftag Helen Erbe und ihre erst siebenjährige Dolce Vita. 69,054 Prozentpunkte standen am Ende für dieses Paar auf dem Notenbogen. Doch am Sonntag konnte Helen Erbe mit ihrer eleganten Dannebrog-Tochter noch eine Schüppe drauf legen und sich mit 72,193 Prozentpunkten direkt hinter ihrer Schwester den zweiten Platz sichern. Romy Allard und Summer Rose (71,974 Prozent) sorgten hier auf Platz drei für einen rheinischen Dreifach-Triumph!

 

Julia Barbian und Der kleine König. Foto: Nilkens

Ähnlich stark traten die rheinischen Nachwuchsdressurreiterinnen im Ponylager auf. Hier waren am ersten Tag die Plätze drei bis sechs fest in rheinischen Händen. Die weiße Schleife erritt Julia Barbian (Neuss Grefrather RC) im Sattel ihres ehemaligen Bundeschampions Der kleine König. 73,932 Prozentpunkte hatte die 15-Jährige mit ihrem Dornik’s Donovan-Nachkommen erzielt und sich damit hinter Jana Lang mit NK Cyrill (75,257) und Moritz Treffinger mit Top Queen H (74,316) positioniert. Platz vier ging in dieser Prüfung an Laura-Franziska Riegel (ARC Bonn) und Cinderella M WE mit 72,436 Prozentpunkten, gefolgt von Lea-Marie Golkowski (RSG Niershof) mit Die feine Chanel (71,923) und Johanna Kullmann (RFV Jagdfalke Brünen) mit Madam’s Miss Maria (69,915). Am zweiten Tag konnten Julia Barbian und ihr „King“ die Konkurrenz komplett in Schach halten: Mit 74,106 Prozentpunkten sicherten sie sich hier den Sieg vor Jana Lang und Moritz Treffinger. Platz vier ging wiederum an Laura-Franziska Riegel (71,992), Fünfte wurde Johanna Kullmann, diesmal im Sattel von Champ of Class (71,789).

Im Lager der Jungen Reiter hielt einmal mehr Paulina Holzknecht (RV Gut Jagenberg) die rheinische Fahne hoch. Die 19-Jährige stellte den Welser-Sohn Wells Fargo routiniert vor und erzielte 69,386 bzw. 69,211 Prozentpunkte und wurde damit jeweils Vierte. Einen Doppelsieg feierte an beiden Tagen die Hessin Semmieke Rothenberger, die mit Dissertation zwei goldene und mit Geisha zwei silberne Schleifen erritt. Platz drei ging am ersten Tag an Nadine Krause und Dancer, am zweiten Tag an Cosima von Fircks und Diabolo Nymphenburg.

Die rheinischen Amazonen lassen mit ihrem starken Auftreten in Kronberg hoffnungsvoll zum Preis der Besten blicken, der am letzten Mai-Wochenende in Warendorf ausgetragen wird.

 

 


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