26.03.2018 | News

Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs gewinnen Weltcup-Finale

Das Kölner Duo Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs triumphierte beim Weltcup-Finale der Doppel-Voltigierer in den Dortmunder Westfalenhallen. Für Jacobs war das nach 2016 bereits der zweite Weltcup-Sieg, den ersten hatte er mit seiner damaligen Partnerin Pia Engelberty eingefahren. Nun gelang dem 26-jährigen Medizinstudenten als erstem Athleten überhaupt das Meisterstück, den Weltcup mit zwei unterschiedlichen Partnerinnen zu gewinnen. Das Bundeskader-Team Bresch/Jacobs – das vom 14-jährigen deutschen Sportpferd Holiday on Ice sowie Longenführerin Alexandra Knauf komplettiert wird – kam auf 8,337 Punkte. „Wir sind richtig glücklich, dass wir hier trotz kleinerer Schwierigkeiten unsere Leistung abrufen konnten“, sagte die 25-jährige Bresch. Die amtierenden Deutschen Meister, Vize-Europameister sowie Weltranglisten-Zweiten präsentierten ein letztes Mal ihre „Bonnie und Clyde“-Kür und sorgten damit für den perfekten Abschluss.

Theresa-Sophie Bresch u. Torben Jacobs
Theresa-Sophie Bresch und Torben Jacobs in Action.
Foto: ESCON Marketing/Stefan Lafrentz

Die Plätze zwei und drei gingen an die Schweiz: Zoe Maruccio und Syra Schmid (7,82) und Marina Mohar und Céline Hofstetter (7,327) eroberten das Dortmunder Podest. Auf Rang vier folgte das zweite deutsche Gespann, Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes. Die Westfalen verbuchten im finalen Durchgang mit ihrem Pferd Caram OE und Longenführerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels zwar das zweitbeste Ergebnis des Tages (8,035). Allerdings hatten die deutschen Vizemeister am Vortag in ihrer Titanic-Kür gleich zwei unfreiwillige Abgänge und konnten den Sprung auf das Treppchen nicht mehr erreichen.

Auch im Finale der Damen konnte eine Kölnerin überzeugen: Hier belegte Corinna Knauf bei ihrer Weltcup-Final-Premiere Platz drei. Die 25-Jährige vom Team NORKA des VV Köln-Dünnwald, die das Warm-Up für sich hatte entscheiden können, verteidigte in der finalen Kür souverän ihren dritten Rang aus dem ersten Umlauf. Mit ihrer 14-jährigen Westfalen-Stute Fabiola W und ihrer Schwester Alexandra Knauf an der Longe kam sie auf 8,333 Punkte und verwies damit die Konkurrenz aus Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz auf die restlichen Ränge. Besonders stark ist der Erfolg für die Rheinländerin anzusehen, da sie sich erst vor wenigen Monaten einer Knie-Operation unterziehen musste und für das Finale in Dortmund nur wenig trainieren konnte. „Für diese Umstände bin ich mit unserer Leistung sehr zufrieden“, sagte die dreifache Deutsche Meisterin nach ihrem Auftritt mit ihrer Kür zum Thema „Silence“. Die zahnmedizinische Assisentin peilt nun die Teilnahme an den Weltreiterspielen in Tryon an. Tryon ist auch das Ziel der frisch gebackenen Weltcup-Siegerin Kristina Boe. Die Europameisterin setzte in Dortmund einen beeindruckenden Schlusspunkt mit ihrer Kür zum Science Fiction Epos Star Wars und sicherte sich mit Don de la Mar an der Longe von Winnie Schlüter zum ersten Mal den Weltcup-Titel (Kürnote: 8,791).

FN-Press/DK


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