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29.08.2019 | 8er-Team Neuigkeiten

8er-Team Top-Scorer im September

Stilistisch sauberes, korrektes und pferdefreundliches Reiten zu belohnen, das ist das Ziel des 8er-Teams, welches es 2019 endlich auch im Rheinland gibt! Trotz der noch jungen Saison – für die Anmeldung zählen alle seit dem 1. Oktober 2018 errittenen 8er-Noten (genaue Teilnahmebedingungen gibt es hier) – konnten bereits einige Mitglieder im 8er-Team begrüßt werden. RRP stellt jeden Monat einige Top-Scorer vor!

Raiffeisen-Markt 8er-Team U25 Vielseitigkeit

Nicht nur eine 8er-, sondern auch eine 9er-Note schlägt auf dem Erfolgskonto von Teresa Leowald zu Buche. Die Zehnjährige ist mit ihrem Pony Golden Eye, genannt Goldi, im Busch unterwegs und gehört entsprechend dem Raiffeisen-Markt 8er-Team U25 Vielseitigkeit an. „Goldi ist mein eigenes Pony, ich reite ihn seit dreieinhalb Jahren“, erzählt Teresa, der der Reitsport quasi in die Wiege gelegt wurde. Schließlich betreibt Großvater Dirk Schneider die renommierte Reitschule Rodderberg auf dem Broichhof in Wachtberg, wo sich Mutter Cordula Loewald gemeinsam mit ihrem Bruder Karl Schneider um den Pensionspferdebetrieb kümmert.

Teresa Leowald und Goldi gehören dem Raiffeisen-Markt 8er-Team U25 Vielseitigkeit an. Foto: privat
Teresa Leowald und Goldi gehören dem Raiffeisen-Markt 8er-Team U25 Vielseitigkeit an. Foto: privat

Und auch die Liebe zur Vielseitigkeit liegt Teresa im Blut: Nicht nur Großvater Dirk Schneider war früher passionierter Jagd- und Vielseitigkeitsreiter, sondern auch Mutter Cordula nahm als Nachwuchsreiterin fünfmal an Deutschen Jugendmeisterschaften und zweimal an Europameisterschaften teil. Entsprechend früh fand Teresa den Einstieg in den Pferdesport: Schon im zarten Alter von zwei Jahren saß sie regelmäßig im Sattel ihres Ponys Berta.

„Als ich drei war bin ich mit Berta dann zum ersten Mal beim Turnier gestartet“, so Teresa. Die ersten LPO-Platzierungen erzielte Teresa dann im vergangenen Jahr mit Goldi in E-Springen. In diesem Jahr kamen erste Schleifen aus Stil-Geländeritten der Klasse E hinzu, einmal wurden Teresa und Goldi Dritte und einmal führten sie die Ehrenrunde an – mit Traumnoten von 9,0 und 8,4. Im Parcours galoppierte das Paar außerdem zur ersten A-Platzierung. „Zu unseren größten Erfolgen zählt außerdem der dritte Platz bei der Nachwuchsschärpe 2018 mit der Mannschaft – und die diesjährige Teilnahme an der Goldenen Schärpe“, verrät Teresa und ergänzt: „Mit der Teilnahme an der Goldenen Schärpe haben wir unser Saisonziel für dieses Jahr auch schon erreicht.“

Ihr Pony beschreibt Teresa als sehr lieb, der 15-jährige Ponywallach gebe immer 100 Prozent und sei sehr ehrgeizig – „auch wenn er manchmal etwas triebig ist“, so Teresa lachend. Beim Training wird die Nachwuchsreiterin vor allem von ihrer Mutter und ihrem Onkel unterstützt. „Karl ist ein toller Trainer, er weiß mich immer ganz genau einzuschätzen. Aber auch meine Mutter trainiert viel mit mir. Es ist mit beiden nicht nur sehr lehrreich, sondern macht auch super viel Spaß!“ Spaß macht Teresa auch ihr neues Pony: Ende Juli ist Pearl in den Stall am Rodderberg eingezogen. Mit der rheinischen Potter-Stute aus der Zucht von Gerd Neukäter möchte Teresa in diesem Jahr noch einige E-Prüfungen reiten und sich nächstes Jahr auf A-Niveau etablieren.

Raiffeisen-Markt 8er-Team U21 Dressur

Clara-Sophie Abeck und Fritz Kola gehören den 8er-Teams U21 Dressur, U21 Springen und U25 Vielseitigkeit an! In der Dressur führen sie das Ranking derzeit sogar an. Foto: privat
Clara-Sophie Abeck und Fritz Kola gehören den 8er-Teams U21 Dressur, U21 Springen und U25 Vielseitigkeit an! In der Dressur führen sie das Ranking derzeit sogar an. Foto: privat

Neu an der Spitze des Raiffeisen-Markt 8er-Teams U21 Dressur steht Clara-Sophie Abeck. Fünf 8er-Noten im Viereck konnte die 20-Jährige mit ihrem Fritz Kola im Viereck erreiten. Doch damit nicht genug: Mit dem sechsjährigen rheinischen Feedback-Sohn gehört sie mit drei 8er-Noten auch dem U21-Springteam an – außerdem konnte das Paar auch eine 8,3 in einem Stil-Geländeritt der Klasse A** erzielen. Sie sind also nicht nur rundum vielseitig, sondern auch rundum sehr gut ausgebildet!

„Fritz habe ich von meiner Oma geschenkt bekommen und ihn dreijährig selbst angeritten“, erzählt Clara-Sophie Abeck. „Er kennt mich als Reiterin also von Anfang an.“ Wann sie selbst zum ersten Mal auf dem Pferd saß, weiß die Amazone hingegen nicht mehr so genau. „Aber ich denke mal, man kann sowieso erst von reiten reden, seit ich ungefähr fünf Jahre alt war.“ Ihre Verbindung zu Fritz ist dadurch, dass sie ihn selbst angeritten und ausgebildet hat, besonders intensiv.

„Aber Fritz muss man sowieso einfach gern haben“, findet seine Besitzerin. „Sein Name sagt eigentlich schon alles über ihn aus. Er ist ein richtiger Schelm, hat Flausen im Kopf und seine eigenen Vorstellungen vom Training. Er denkt sich gerne mal Neues aus, wenn er auf dem Dressurviereck oder im Gelände unterwegs ist und es ihm gerade zu langweilig wird. Aber wenn es drauf ankommt und er voll konzentriert ist, gibt er alles für mich. Er ist dann sehr leistungsbereit und will absolut alles richtig machen. Die tägliche Arbeit scheut er nicht, freut sich aber auch über die Abwechslung beim Ausreiten. Er ist einfach ein richtiges kleines Charakterpferdchen!“ Dabei weiß Fritz genau, wie man Leute um den Finger wickelt: „Wenn er durch das Fenster seiner Box auf den Hof schaut, kann seinem Blick niemand widerstehen. So erhascht er sich stundenlange Streicheleinheiten“, verrät Clara-Sophie Abeck lachend.

Auf Turnieren reitet das Paar schon länger auf der Erfolgsspur: Im vergangenen Jahr haben die Beiden sich für die Teilnahme am Bundeschampionat der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde qualifiziert und durften in Warendorf an den Start gehen. „Das war sicher unser bisher größter Erfolg. Aber es sind in diesem Jahr auch schon tolle weitere hinzugekommen – und gleich mehrere mit 8er-Noten“, freut sich die Reiterin, die mit ihrem Braunen derzeit in Dressur- und Springpferdeprüfungen der Klasse L, L-Dressuren, Geländepferdeprüfungen der Klasse L und Vielseitigkeitsprüfungen der Klasse A** ihren Verein RSV St. Hubertus Wesel Obrighoven auf Turnieren vertritt.

Bei der Ausbildung von Fritz wird Clara-Sophie Abeck in der Dressur von Helmi Abeck unterstützt, im Springen trainiert sie mit Klaus Beine und Frank Velthuis. Das Training im Gelände leitet ihr Vater Hans-Peter Abeck. Gemeinsam mit ihren Trainern hat sie natürlich auch schon Pläne für die Zukunft geschmiedet: „In der Dressur möchte ich in näherer Zukunft auf M-Niveau starten, im Springen wollen Fritz und ich noch sicherer auf L-Ebene werden – und in der Vielseitigkeit steht der Wechsel von A** zu L an bzw. in der nächsten Saison möchten wir auf CCI**-Niveau starten.“ 

Raiffeisen Markt 8er-Team U21 Springen

Friedrich Pickers und Der kleine Rebell konnten bereits mehrere 8er-Noten sammeln. Foto: privat
Friedrich Pickers und Der kleine Rebell konnten bereits mehrere 8er-Noten sammeln. Foto: privat

Stolze sieben 8er-Noten konnte Friedrich Pickers bereits einreichen – und das mit gerade mal zehn Jahren! Trotz seiner noch jungen Lenze ist Friedrich im Parcours bereits bis zur Klasse A** erfolgreich. Dabei sitzt der Sohn einer Reiterfamilie sehr häufig im Sattel des Fuchses „Der kleine Rebell“. Den Red Diamond B-Sohn hat Familie Pickers bereits im Fohlenalter erworben, als Friedrich selbst erst zwei Jahre alt war. Heute, acht Jahre später, sind der Zehnjährige und das achtjährige Pony ein echtes Dreamteam. „Wir haben Rebell behutsam ausgebildet und Friedrich hat sich dann schnell mit ihm eingespielt“, verrät Mutter Tina Pickers.

„Die beiden starten seit eineinhalb Jahren zusammen auf Turnieren und konnten in dieser Zeit schon sehr schöne Erfolge erzielen – unter anderem auch tolle 8er-Noten.“ Als jüngster Teilnehmer war Friedrich Pickers in dieser Saison auch beim CWD-Kids-Cup dabei. „Diese Serie war definitiv eines unserer Highlights in diesem Jahr und beim Finale in Lohmar konnten Friedrich und Rebell tolle Erfahrungen sammeln.“ Ganz aktuell steht für die Beiden zum Ende der grünen Saison hin noch der nächste Schritt bevor: „Die beiden werden demnächst ihre ersten Runden in L-Stilspringen drehen“, verrät Tina Pickers. Dabei wissen Mutter und Sohn, was sie an ihrem Pony haben: „Rebell ist ein echter Kämpfer, er ist nervenstark und gibt immer sein Bestes. Außerdem verzeiht er Friedrich auch mal den einen oder anderen Reiterfehler.“

Während Friedrich mit Rebell bereits über etwas Routine verfügt, stellte er sein reiterliches Talent in dieser Saison aber auch noch mit einem Nachwuchspony unter Beweis. Und auch mit der erst siebenjährigen Paula Sieben konnte er bereits 8er-Noten erzielen! „Paula bildet Friedrich gemeinsam mit seiner Trainerin Daniela Winkels aus, die das sowohl mit dem Kind als auch mit dem Pony wirklich toll macht!“ Gemeinsam arbeiten Trainerin und Reiter erfolgreich daran, die willensstarke Stute noch mehr auf ihre Seite zu bekommen. „Paula ist ein richtiger kleiner Terrier im Parcours“, verrät Friedrich lachend. „Ich möchte sie noch besser kennenlernen, damit unsere Feinabstimmung noch besser wird.“

Die Vorliebe für das Springen hat Friedrich übrigens schon früh „erwischt“: „Mit fünf Jahren durfte ich die erste Springstunde mitreiten. Seither schlägt mein Herz für diese Disziplin!“ Dabei sei er äußerst zielstrebig und diszipliniert, betont seine Mutter, um sich seinen Traum, irgendwann mal 1,40 m Hindernisse zu überwinden, erfüllen zu können.

Casting Horses 8er-Team Ü22 Springen by Assenmacher

Vier 8er-Noten aus Stilspringprüfungen der Klasse A konnte Julia Kupfer bisher einreichen. Erzielt hat die 45-Jährige die Traumnoten im Sattel ihrer beiden Pferde Crispin und Conway’s Claire. „Crispin ist jetzt zehn und mittlerweile haben wir wirklich wunderbar zusammengefunden“, freut sich die Reiterin von der RSG Mottenkaul.

„Anfangs war es aber nicht immer ganz einfach mit Crispin. Er ist sehr ehrgeizig, daran musste ich mich erst gewöhnen. Mein voriges Turnierpferd, der Wallach Palue, der jetzt 20 Jahre alt ist, war einfach ganz anders.“ Dennoch konnten Julia Kupfer und Crispin in ihrer ersten gemeinsamen Saison vor drei Jahren auf Anhieb tolle Erfolge in der Klasse A feiern. „In den Jahren danach fehlte mir Job-bedingt dann die Zeit, um regelmäßig auf Turnieren zu starten.“ Doch wenn sie mit ihrem rheinischen Chacco Blue – Dinard L – Sohn an den Start ging, dann meistens auch mit Erfolg.

Julia Kupfer und Crispin. Foto: Sandy Eilers
Julia Kupfer und Crispin. Foto: Sandy Eilers

„Auf dem Turnier lässt Crispin mich nie im Stich. Und heute weiß ich seinen Ehrgeiz sehr zu schätzen. Er motiviert mich dazu, immer wieder auch höher zu springen und gibt mir ganz viel Vertrauen. Meine Nerven sind nämlich leider nicht die allerbesten und spielen mir manchmal einen Streich. Dann bin ich besonders froh, ein so motiviertes Springpferd wie Crispin zu haben“, betont Julia Kupfer, die mit Crispin mittlerweile in den Klassen A und L siegreich ist. „Er ist einfach ein ganz toller Kämpfer. Neben den Erfolgen im Parcours konnte er sich mit meiner Freundin außerdem auch in der Dressur platzieren.“

Seit letztem Jahr sitzt Julia Kupfer jedoch nicht mehr nur in Crispins Sattel, sondern auch in dem von Conway’s Claire. Die Conway II – Concetto – Tochter war fünfjährig gerade angeritten, als ihre jetzige Besitzerin sie kaufte. „Claire bilde ich seither selbst aus und stelle sie in diesem Jahr in Springpferdeprüfungen und normalen Springen der Klasse A vor. Es macht mich sehr stolz, dass ich auch mit meiner Prinzessin ein Stilspringen mit einer 8er-Note gewinnen konnte. Wenn man das Pferd selbst ausbildet ist man gleich noch etwas stolzer auf solche Erfolge als sowieso schon.“

Unterstützt wird Julia Kupfer beim Training ihrer Pferde von Niclas Hoffmann. „Niclas hat maßgeblichen Anteil an unseren Erfolgen. Ich trainiere mit ihm seit Ende 2018 auf dem Gut Wirtgeshof in Kerpen. Es ist einfach toll, wie motiviert Niclas immer ist und wie viele neue Ideen er immer wieder in den Trainingsablauf bringt. Er arbeitet immer mit sehr viel Ruhe und Geduld mit Reiter und Pferd, treibt dabei aber trotzdem immer weiter dazu an, höher zu springen oder schwierigere Aufgaben zu meistern. Diese Art des Unterrichtens kommt mir und meinen Pferden unheimlich zu Gute, ich komme immer glücklich aus den Springstunden“, schwärmt Julia Kupfer, die mit Crispin ein klares Ziel vor Augen hat: Sie möchte mit ihm mal ein Stilspringen der Klasse M reiten.

„Das Allerwichtigste ist mir allerdings die Gesundheit meiner Pferde“, betont sie. „Die Reiterei ist neben meinem Vollzeitjob mein Hobby und soll mir und meinen Pferden vor allem Spaß machen!“ Die Idee des 8er-Teams findet Julia Kupfer sehr gut: „So können auch Reiter in den unteren Klassen mit guten Ritten, die nicht gegen die Uhr gehen, Anerkennung für gute Leistungen bekommen. Außerdem freue ich mich schon jetzt auf die Abschlussveranstaltung im November, von der ich sicher mit viel neuem Input rund um den Reitsport nach Hause gehen werde!“

Easy Exit 8er-Team Ü22 Dressur

Nach fünf Jahren Turnierpause hat Anais Homscheid in diesem Jahr ein gelungenes Comeback auf den rheinischen Turnierplätzen gefeiert. Nachdem die 27-Jährige früher eher im Parcours anzutreffen war, startet sie mit dem Pferd ihrer Schwester Justine nun im Viereck durch. „Furby, so nennen wir Feu de la vie nur, reite ich erst seit Anfang Juni. Er gehört mein Schwester und ich darf ihn mitreiten, weil mein eigenes Pferd verletzungsbedingt ausgefallen ist“, erklärt Anais Homscheid, die für den RFV Aegidienberg Windhagen an den Start geht.

„Vorher habe ich Furby nur ab und zu mal im Gelände geritten. Wir haben uns aber auch bei der Dressurarbeit auf Anhieb gut verstanden. Dass ich mit ihm beim Turnier gestartet bin, war eher eine spontane Sache. Wir waren dann aber direkt platziert, also haben wir weitere Starts geplant.“

Anais Homscheid und Feu da la vie, genannt Furby, gehören dem Easy Exit 8er-Team Ü22 Dressur an. Foto: privat
Anais Homscheid und Feu da la vie, genannt Furby, gehören dem Easy Exit 8er-Team Ü22 Dressur an. Foto: privat

Und das mit großem Erfolg: Traum-Wertnoten von 8,2 und sogar 9,0 brachten dem Paar goldene Schleifen in der Klasse E und einen Platz im Easy Exit 8er-Team Ü22 Dressur ein. Danach sicherten sich die Beiden den Kreismeistertitel in der Dressur LK 6 und 7 – und auch in ihrer ersten gemeinsamen A-Dressur gab es auf Anhieb eine blaue Schleife für Platz vier!

„Furby ist zuhause ein kleiner Angsthase, aber auf dem Turnier ein absoluter Professor. Er präsentiert sich gerne und liebt es, im Mittelpunkt zu stehen“, verrät Anais Homscheid lächelnd. Den mittlerweile achtjährigen Furby hat ihre Schwester Justine Homscheid vor fünf Jahren roh von der Wiese gekauft und selbst angeritten. „Bei Furbys Ausbildung wurde Justine mit Rat und Tat von unserer Trainerin Astrid Scholz unterstützt. Ohne Astrid wären unsere Erfolge undenkbar“, betont Anais Homscheid.

„Gerne möchte ich mit meinem eigenen Pferd in der nächsten Saison da anknüpfen, wo Furby mich jetzt schon hingebracht hat. Er hat meinen Wiedereinstieg in den Turniersport zu etwas ganz Besonderem gemacht und mir nur tolle Momente geschenkt, dafür danke ich ihm und meiner Schwester sehr!“

 


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